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08.04.2019
News  
 

Nach Ostern kommen die Baustellen

Am Kitzbüheler Straßennetz wird im Frühjahr wieder kräftig gearbeitet. Nach Ostern starten zahlreiche Sanierungsprogramme, die nicht nur Verzögerungen, sondern auch Sperren zur Folge haben.

Kitzbühel | Während ein Großteil der Arbeiten am Kitzbüheler Straßennetz erst nach Ostern beginnt, wird in der Ehrenbachgasse bereits gearbeitet. Im Bereich zwischen der Kreuzung Malernweg und „Höfinger“ erfolgt die Sanierung der Gehsteige und Randsteine. Sobald dieses Baulos fertiggestellt ist, wird mit den Belagsarbeiten und Sanierung der Gehsteige in der Josef-Herold-Straße begonnen.

Totalsperre in der Unteren Gänsbachgasse

Mit April/Mai werden die Stadtwerke mit den Grabungsarbeiten für die Wasserleitungen im Bereich der Unteren Gänsbachgasse starten. Dadurch ist in diesem Bereich mit Komplettsperren zu rechnen. „Die Absprache mit den Stadtwerken über Grabungsarbeiten und Belagsarbeiten funktioniert deutlich besser“, freut sich Straßenreferent Hermann Huber. Nach den Arbeiten der Stadtwerke wird die Belagssanierung durchgeführt. Zeitgleich werden die Sanierungen des Durchlasses beim „Alten Stadtspital“ erledigt. „Beim Rundbogen, der Treppe samt Geländer und auch bei der Tragplatte werden die Schäden behoben“, sagt Markus Rettenwander, der für diese Planungen auch den Denkmalschutz berücksichtigen muss. Zudem kommt im Bereich der Kirchenstiege in der Josef-Pirchl-Straße ein dritter Poller. „Damit können wir verhindern, dass gegen die Fahrrichtung in die Stadt eingefahren wird, aber auch die Veranstaltungen schützen“, erklärt Hermann Huber. „Wir arbeiten an einer einheitlichen Steuerung der drei Poller, damit diese während der Veranstaltungen hochgefahren sind und im Notfall mit einem einzigen Knopfdruck gesenkt werden können“, erzählt Huber. Damit kommt die Stadt dem Wunsch der Exekutive unter Postenkommandat Chef-Insp. Hermann Wallensteiner nach.

Großprojekt Kampern-Oberaigen startet

Mitte April fahren auch auf der Straße der Weginteressentschaft Kampern-Oberaigen die Baumaschinen auf. Innerhalb von zwei Jahren soll nicht nur die Straße saniert, sondern auch der Oberflächenwasserkanal errichtet werden. Die gesamten Baukosten werden mit 1,7 Millionen Euro beziffert. „Trotz aller Bemühungen wird es bei diesem Bauvorhaben auch zu Tagessperren kommen. Natürlich werden diese auch rechtzeitig angekündigt“, sagt Markus Rettenwander, der auch betont, dass zusätzliche Ausweichmöglichkeiten während der Bauzeiten geplant sind.

„Sorgenkind“ Traunsteinerweg

„Wir versuchen hier noch eine bessere Lösung zu finden“, sagt Straßenreferent Hermann Huber, der hofft, zumindest eine Fußgängerlösung für die Totalsperre der Unterführung am Traunsteinerweg zu bewirken. Seitens der ÖBB ist hier eine Generalsanierung notwendig. Von Mai bis November wäre die Unterführung weder für Fußgänger noch Fahrzeuge passierbar. „Das würde für Fußgänger einen halbstündigen Umweg bedeuten. Und hier sind auch viele Schulkinder unterwegs“, sorgt sich Huber.

Innenstadt-Pflasterung wird fortgesetzt

Nach Ostern wird auch im innerstädtischen Bereich gearbeitet. Das Pflaster in der Hinterstadt (Bereich Jochberger Tor bis zum ehemaligen Finanzamt) wird erneuert. Zudem werden auch am Vorplatz der Sparkasse (Vorderstadt) die Wappen entfernt. „Die Wappen sind sanierungsbedürftig und werden deshalb kurzfristig demontiert und restauriert und voraussichtlich im Frühjahr 2020 wieder eingesetzt“, erzählt Markus Rettenwander, Leiter der Abteilung Tiefbau.

Sanierung der L170

Aber auch das Baubezirksamt Kufstein führt Arbeiten durch. Fünf nächtliche Sperren sind beim Lebenbergtunnel geplant – in dieser Zeit sind Arbeiten an der Beschichtung, Beleuchtung und technischen Ausrichtung vorgesehen. Auf der L170 werden Belagsarbeiten im Bereich zwischen dem Lebenbergtunnel und Eurotours durchgeführt. „In diesem Zuge werden wir auch die Gehsteige und Bushaltestellen sanieren“, erzählt Rettenwander. Diese Baustelle wird im Juni eingerichtet.

Schrankenanlage bleibt geschlossen

Vom 7. bis 20. Mai bleibt die Schrankenanlage an der Haltestelle Hahnenkamm geschlossen. Wartungsarbeiten machen diese Sperre erforderlich.

Kapsbrücke muss auch saniert werden

Mit Anfang September startet das Großprojekt „Sanierung Jochberger Straße“, das auch notwendige Arbeiten an der Kapsbrücke (vulgo Jägerwirtsbrücke) beinhaltet. Die Jochberger Straße wird generell in ihrer Substanz erneuert. Tief­liegende Leitungen, wie die Wasserleitung und Kanal, wurden bereits im Herbst 2018 ausgetauscht. Im Herbst folgt mit der Erneuerung der Beläge auf der Fahrbahn und dem Gehsteig sowie dem Austausch aller Randsteine und der Sanierung der Entwässerungsanlagen wie Straßenabläufen der nächste Schritt. In diesem Zuge kommt es auch zu Änderungen, die den Verkehrsfluss verbessern sollen.

Nun wird geprüft, ob künftig die Hammerschmiedstraße als Einbahnstraße geführt werden kann. Dies würde zum einen eine Verbesserung des Schulweges von der Bushaltestelle Hammerschmied zu den Schulen im Traunsteinerweg bringen und zum anderen würde der Verkehrsfluss durch eine Vergrößerung der Busradien verbessert werden. Die Zufahrt sollte künftig über die Wagnerstraße bzw. Florianigasse erfolgen.

Bis Ende Mai (Abschluss der Planung) können noch Ideen zu den geplanten Bauarbeiten bei Markus Rettenwander, Leiter der Abteilung Tiefbau, eingebracht werden.
Elisabeth M. Pöll

Bild: In der Unteren Gänsbachgasse finden Grabungsarbeiten für die Wasserleitungen statt. Eine Totalsperre lässt sich nicht vermeiden. Foto: Pöll

 
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