02.11.2016
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Musikvideo „IRGENDWO“

Die St. Johanner Sängerin und Liedermacherin Barbara Fischer hat ein Lied mit dem Titel „IRGENDWO“ geschrieben. Die junge Filmemacherin Saskia Stolzlechner hat dazu ein beeindruckendes Musikvideo gemacht, das am Abend vor Allerheiligen der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

St. Johann | Barbara Fischer schrieb das Lied für ihren verstorbenen Schwager, der im Jahr 2010 bei einem Autounfall tödlich verunglückte. Das Lied handelt von Trauer und Einsamkeit, es drückt vor allem aber Hoffnung und Sehnsucht aus und eine tiefe Zuversicht auf ein Wiedersehen im „Irgendwo.“

Das Video zum ANSEHEN

Näheres zum Video

Das Video von Saskia Stolzlechner soll nicht nur eine visuelle und metaphorische Darstellung von Leben und Tod sein, sondern den Rezipientinnen und Rezipienten auch die Freiheit geben, sich Gedanken über die individuelle Bedeutung von jenen Aspekten zu machen.

Die Geschichte handelt von einem Engel, der sich in einem Wald auf die Suche nach einem ganz besonderen Baum macht. Während er zunächst unsicher und beinahe schon verzweifelt durch die Natur schreitet, erblickt er ihn schließlich auf einer Lichtung, lässt sich auf einem seiner Äste nieder und findet dort seinen Frieden.

Da das Lied nicht nur vom Verlassen-Werden handelt, sondern auch ein Wiedersehen mit dem Verstorbenen thematisiert, war es der Regisseurin sehr wichtig, die zwei Aspekte – Leben und Tod – im Video zu vereinen.

Die Figur des Engels steht zwischen Leben und Tod. Der Baum symbolisiert die Lebenskraft und stellt gleichzeitig ein Zuhause dar, in das ein jeder Mensch nach seinem Tod zurückkehrt. Er ist somit ein Sinnbild für Sicherheit und Frieden.

So wie auch jeder Mensch in seinem Leben Spuren hinterlässt, verliert der Engel auf seinem Weg Federn, die sich wie ein roter Faden durch den Wald ziehen.

Der Wald steht für das Leben selbst – ein Irrgarten ohne vorgegebene Wege oder Hinweise, wohin die Reise geht. Ein Wald bietet dunkle Orte, aber auch lichtdurchflutete Plätze, wie auch ein Leben von Höhen und Tiefen, Glück und Tristesse geprägt ist. Die Lichtung, auf der sich schließlich der gesuchte Baum befindet, soll abermals ein Hoch sowie Freiheit darstellen. Die letzte Szene, in der der Engel schließlich beschützt vom mächtigen Baum einschläft, symbolisiert den Frieden, den ein Mensch am Ende seines Lebens findet.

 
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