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19.06.2020
News  
 

Museum wird zum Begegnungsort

Seit 2017 wird das Museum Kitzbühel behutsam bei teilweise laufendem Betrieb erweitert und umgebaut. Nach Fertigstellung soll das Museum durch ein kleines Café auch zu einem Treffpunkt werden. Der Kitzbüheler Anzeiger wurde zur Baustellenbesichtigung geladen.

Kitzbühel | Es wird gebohrt und gehämmert. Für die Pressevertreter galt es aufzupassen, dass man nicht über herumliegende Kabel stolpert. Zusammen mit Museumsdirektor Wido Sieberer und Architekt Michael Egger durfte der Kitzbüheler Anzeiger letzte Woche die Baustelle im Museum Kitzbühel besichtigen. „Wir liegen gut im Zeitplan, bis zum Winter sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein“, berichtet Sieberer zwischen Brettern und Malerkübeln.
Zu den bestehenden 700 m2 Museumsfläche kommen rund 350 m2 dazu. „Das hört sich auf den ersten Blick nicht viel an, aber die Flächen für das Stiegenhaus und den Lift wurden dabei nicht berücksichtigt“, so Sieberer.

Alte Türen und Mauer gefunden
Unter der Projektleitung von Architekt Michael Egger werden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz die historischen Gemäuer ausgebaut. Was auch nicht ohne Überraschungen blieb. So wurden alte Türen und Mauerfragmente entdeckt. „Dies alles wollen wir auch herzeigen. Am Ende soll es nicht nur das Museum, sondern auch das Haus sein, wo man die Geschichte sehen kann“, veranschaulicht Egger.

Lift und Veranstaltungsraum
Ein großes Anliegen war es, Barrierefreiheit zu schaffen. Dies gelingt nun durch einen Lift. Im  Dachgeschoss wurde ein Veranstaltungsraum gestaltet, der Platz  für 50 bis 60 Personen bietet. „Dieser Raum soll multifunktional genutzt werden und kann auch z.B. für Hochzeiten gemietet werden“, erklärt Museumsdirektor Sieberer.

Treffpunkt für die Kitzbüheler und Gäste
Im neuen Glanz wird auch der Eingangsbereich erstrahlen. Das Museum wird dabei in Zukunft auch zu einem Treffpunkt werden. „Der jetzige Eingangsbereich wird offener gestaltet. Es wird ein kleines Café geben, wo man - ohne Eintritt zu bezahlen - verweilen kann“, erklärt Sieberer.
Generell soll im Museum Kitzbühel auch die Gamsstadt noch mehr ins Licht gerückt werden. „Neue Fenster geben Ein- und Ausblicke in die Stadt. Alles wird offener, heller und freundlicher - ohne das Historische aus dem Auge zu verlieren“, so Egger.

Bau-Budget liegt nun bei  2,4 Mio. Euro
Das Budget für den Umbau liegt mittlerweile bei 2,4 Millionen Euro. Ein paar Bau-Überraschungen ließen die Kosten ansteigen. „Wir werden das Budget aber nun nicht mehr überschreiten“, sagt Sieberer. Förderungen des Landes wurden bereits in Aussicht gestellt. Die Kosten für den Liftbau (90.000 Euro) übernimmt der Museums Förderverein Kitzbühel.
Durch den Neubau der Bezirkshauptmannschaft kann das Museum Kitzbühel im angrenzenden Haus Hinterstadt 34 erweitert werden. Die Stadtgemeinde kaufte das Gebäude damals im Rahmen der umfangreichen Vereinbarungen zum BH-Neubau.

Museum ist geöffnet
Das Museum Kitzbühel hat trotz Bauarbeiten seit 12. Juni wieder geöffnet. Siehe dazu auch Bericht über die neue Ausstellung im Kulturteil auf Seite 20. Johanna Monitzer

Fotos: Museumdirektor Wido Sieberer und Architekt Michael Egger erklärten den Um- und Erweiterungsbau im Museum Kitzbühel. 
Im Dachgeschoss entsteht ein Veranstaltungsraum. Fotos: Monitzer

 
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