17.06.2016
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Mona Ritter freut sich auf den Heimtriathlon

Die Formkurve der Kitzbüheler Triathletin, Mona Ritter, zeigt seit Jahren steil nach oben. Wir haben uns mit der 17-jährigen Nachwuchshoffnung getroffen und über ihre noch junge Karriere und weiteren Ziele gesprochen.

Wie bist du überhaupt zum Triathlon gekommen? Wie hat alles angefangen?
Ritter: Kontakt zum Triathlonsport hatte ich durch meinen Vater schon früh. Das Schwimmtraining hat mir damals sehr viel Spaß gemacht. Das Laufen kam dann im Frühjahr dazu und somit kam es dann zum ersten Start beim Triathlon 2007 in Kitzbühel. Und an diesen Triathlon kann ich mich noch gut erinnern, Olympiasiegerin Kate Allen hat uns damals die Medaillen überreicht. Derzeit besuche ich die dritte Klasse des Sport-Borgs in Innsbruck und bin im Tiroler Leistungszentrum Triathlon unter der Leitung von David Jenewein.

Was ist das faszinierende am Triathlon?
Ritter: Mich begeistern die drei sehr unterschiedlichen Sportarten. Die verschiedenen Disziplinen bringen Abwechslung ins Training. Reines Schwimmtraining wäre mir zu langweilig, man sieht nur den Boden im Becken und das den ganzen Tag.

Welche Sportart liegt dir am besten, welche am schlechtesten?
Ritter: Für mich gibt es eigentlich vier Disziplinen, das Wechseln gehört natürlich auch dazu. (lacht) Ich bin in in allen drei Disziplinen relativ ausgeglichen. In den letzten beiden Jahren habe ich mich im Schwimmen und Radfahren an die Spitze herangearbeitet. Beim Laufen möchte ich mich in der nächsten Zeit noch weiterentwickeln, da ist noch Luft nach oben.

Wenn wir auf deine bisherige Karriere zurückblicken, was waren deine größten Erfolge?
Ritter: Bisher war 2015 meine stärkste Saison. Mit drei Tiroler Meistertiteln (Triathlon, Duathlon, Cross Triathlon) und der Silbermedaille im Cross Triathlon bei den Österreichischen Meisterschaften. Bei der ÖM im Triathlon und Aquathlon verpasste ich knapp das Podest und erreichte den vierten Rang.

Wie verlief die bisherige Saison?
Ritter: Die heurige Saison hat schon im Jänner mit einem Indoor Aquathlon begonnen, bei dem ich gleich zum Auftakt den dritten Platz holen konnte. Im Februar nahm ich dann zum ersten Mal bei einem Wintertriathlon (Laufen-MTB-Langlaufen) teil. Ich belegte den vierten Rang in der Einzelwertung und im Team sicherten wir uns mit dem ersten Platz den Sieg. In Kufstein konnte ich meinen Tiroler Meistertitel im Triathlon erfolgreich verteidigen. Des Weiteren holte ich mir auch den Sieg im Sprint Triathlon in Kirchbichl. Letztes Wochenende belegte ich in Neufeld bei den Österreichischen Meisterschaften im Triathlon in der Klasse Junioren den vierten Rang.

Am Wochenende steht das Heimevent am Programm, bereitet man sich da speziell vor?
Ritter: Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, speziell die Radstrecke öfters abzufahren, da sie mit den Steigungen und Kurven anspruchsvoll ist. Mit dem Tiroler Leistungszentrum Triathlon haben wir auch einen Trainingsblock in Kitzbühel absolviert.

Was sind die weiteren Highlights in dieser Saison?  
Ritter: Das Ziel für heuer war an einem ITU Europacup Bewerb an den Start zu gehen. Dass der nun auch noch in Kitzbühel stattfindet, freut mich natürlich umso mehr. Im Juli plane ich einen Start beim Trumer Triathlon und im August bei der ÖM im Aquathlon in Blindenmarkt. Vielleicht kann ich mich noch für einen weiteren Europacup Bewerb in Slowenien qualifizieren, das wäre natürlich noch ein schöner Saisonabschluss.

Zum Schluss würde ich mich auf diesem Weg noch bei meiner Familie, beim Kitzbüheler Triathlonverein und bei meinen Partnern und Sponsoren (Jolsport, Cafe Lorenzoni, Radsport Stanger, Stanglwirt) recht herzlich bedanken, die mich immer voll unterstützen und ohne die vieles nicht möglich wäre.
Das Gespräch führte Markus Ehrensperger.

 
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