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30.08.2019
News  
 

Mit Tiroler Märschen China erobert

„Radetzkymarsch“ und „Donauwalzer“ standen auf dem musikalischen Programm der Musikkapelle in China ganz oben.

St. Johann | „Das dauert noch lang, bis wir das alles verarbeitet haben“ – kurz nach ihrer Rückkehr von  ihrer erfolgreichen Konzertreise in China sind der Obmann der Musikkapelle St. Johann, Walter Schlemaier, und Kapellmeister Hermann Ortner, noch immer von den vielen Erlebnissen tief beeindruckt. Wie bereits berichtet, haben 50 Mitglieder der Kapelle sowie zwei Schuhplattler eine Konzertreise im „Reich der Mitte“ absolviert. Besonders freut die Verantwortlichen, dass alle Teilnehmer der Reise wieder gesund nach Hause gekommen sind und auch während der Tour durch China alles toll gelaufen ist.

Es gibt natürlich nach einer solchen Reise viel zu erzählen. Nach ihrer Ankunft in Peking hieß es zuerst einmal eine zehnstündige Zugreise nach „Rizhao“ zu bewältigen. Schon am Bahnhof in Peking packten die St. Johanner ihre Instrumente im Wartesaal, in dem übrigens rund 2000 Mensch Platz finden, aus, spielten sich schon da in die Herzen und wurden zum beliebten Fotomotiv.

Eröffnungszeremonie wegen Taifun verlegt

In Rizhao dann die Schocknachricht – Taifun „Lekima“ hält direkt auf die Millionenstadt zu. „Daher wurde die Eröffnungszeremonie des dortigen Musikfestivals, bei dem wir gespielt haben, um einen Tag vorverlegt“, erzählt Ortner. Das aber tat der Stimmung keinen Abbruch, wobei die St. Johanner natürlich aufatmeten, als der Taifun die Richtung änderte. Zwei Tage lang spielten sie dann aber noch in Rizhao an verschiedenen Plätzen auf. Natürlich sehr viel Traditionelles. Vor allem mit dem „Radetzkymarsch“ und dem „Donauwalzer“ konnten die Tiroler die Chinesen begeistern.

Dann ging es zurück nach Peking – natürlich wieder mit dem Zug. Da habe es schon die eine oder andere Verbrüderung mit anderen Musikern, u.a. aus Malaysia, gegeben, schmunzeln Schlemaier und Ortner bei der Erinnerung.

Nicht nur bei den angesetzten Konzerten spielten die St. Johanner auf, auch bei einer Geburtstagsfeier in einem chinesischen Restaurant griffen sie zu ihren Instrumenten und begeisterten die Chinesen.

Natürlich hatten sie auch genügend Zeit, Peking zu besichtigen. Die „Verbotene Stadt“ stand ebenso auf dem Besichtigungsplan wie die „Große Mauer“ und das Olympiastadion. Offiziell aufgespielt wurde u.a. bei der Weltgartenausstellung, die sich über eine Fläche von 500 Hektar zieht. Ein Höhepunkt war auch das Konzert zur Eröffnung des Musikfestivals „Feeling“ in einem riesen Saal.

Nach ihrer Rückkehr nach Tirol sind es nicht nur die vielen Eindrücke, die China geboten hat, die in Erinnerung bleiben. „Die Reise hat auch den Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Kapelle gestärkt. Alle haben sich gut verstanden“, freuen sich Schlemaier und Ortner, die sich beide vorstellen können, weitere Konzertreisen zu unternehmen.
Margret Klausner

Bild: Schon die Eröffnungszeremonie des Musikfestivals in Rizhao,  die Musikkapelle steht ganz links, sorgte bei den St. Johannern für Begeisterung. Auch Kapellen aus Tschechien und Slowenien waren mit dabei. Foto: Musikkapelle St. Johann

 
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