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14.09.2019
News  
 

Mit Spannung in die Zukunft

Die Tiroler Elektrotechniker bieten Um- und Aufsteigern eine schnelle Möglichkeit für eine hochqualifizierte und gut dotierte Ausbildung zum Elektrotechniker.

Kitzbühel, Innsbruck  | „Das ist ein Angebot für junge Menschen, die weiterkommen wollen. Die vielleicht einmal die falsche Berufsentscheidung getroffen haben oder nicht zum Schüler geboren sind und trotzdem eine gute Ausbildung und einen Abschluss machen wollen“, umreißt Innungsmeister Helmut Brenner die Idee hinter der neuen Ausbildung „elevel 2.0“.
Innerhalb von nur drei Jahren (im besten Fall sogar innerhalb von nur zweieinhalb Jahren) werden Um- und Aufsteiger in eigenen Berufsschulklassen und nach eigenem Lehrplan geschult. „Die praktische Ausbildung findet in einem unserer Betriebe statt“, erklärt Brenner. Bis dato bieten 15 Betriebe die neue Ausbildung an. Tendenz steigend. Wer sich im Bezirk dafür interessiert, kann sich an Elektro Aschaber Kitzbühel wenden. „Neben den gesetzlichen Bestimmungen ist es recht individuell umsetzbar – von Lehre mit Matura, aber auch Lehre nach der Matura und vieles mehr“, unterstreicht Christine Aschaber im Gespräch mit dem Kitzbüheler Anzeiger. „Elektrotechniker und -technikerinnen werden händeringend gesucht. Die Zukunftschancen sind enorm.“ Auch das Berufsbild an sich hat sich gewandelt. „Es ist ein sehr breites, abwechslungsreiches Fach.“

Höherer Verdienst, verkürzte Lehrzeit
elevel 2.0 ist die Antwort der Tiroler Elektrotechniker auf den herrschenden Fachkräftemangel – und für viele, die womöglich mit 14 Jahren die falsche Ausbildung gewählt haben, ein perfekter Neuanfang. Markus Müller bildet in seinem Unternehmen in Landeck 40 Lehrlinge aus und weiß, dass viele Junge sich mit 18 Jahren neu orientieren. „Mit 18 ist man im Leben schon mehr angekommen und will was verdienen, man will rasch zu einem Abschluss kommen und auch die Anerkennung der Gesellschaft“, sagt Müller. Allein in seinem Betrieb werden vier Lehrlinge mit elevel 2.0 starten.
Die Beschulung in einer eigenen Klasse ist laut Müller ein großer Vorteil. „Die Interessen von einem 18-Jährigen sind ganz andere. Unsere Lehrlinge sind in einer eigenen Klasse unter sich. Der Lehrplan ist verkürzt. Inhalte, die schon einmal gelehrt wurden, fallen weg. Damit verkürzt sich auch die Ausbildungszeit.“
Die Entlohnung kann sich für eine Lehrausbildung sehen lassen. „Während der Ausbildung erhalten die Lehrlinge 1.882 Euro brutto“, weiß Innungsmeister Brenner, „was unsere Ausbildung natürlich auch finanziell sehr attraktiv macht.“
Mehr Informationen: wko.at/tirol/elevel. KA/gale

Innungsmeister Helmut Brenner (r.) und Markus Müller stellen die neue Ausbildung mit verkürzter Lehrzeit vor. Foto: WKT

 
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