03.12.2019
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Mit Hirn, Herz & Fleiß für Kitzbühel

Einen Rückblick auf das abgelaufene Tourismusjahr präsentierte Kitzbühel Tourismus bei der Vollversammlung vergangene Woche. Die Entwicklung der Bettenzahl, eine hohe Wertschöpfung und ein Blick in die Zukunft waren weitere Themen der Versammlung.

Kitzbühel | „Die Berichte von Kitzbühel Tourismus waren nicht überraschend, aber dennoch wieder beeindruckend.  Jede einzelne Maßnahme in der Region ist in den touristischen Erfolg eingebettet. Für mich sind zwei Verbände in der Oberliga und das sind Kitzbühel und Achensee. Am Ende des Tages zählen nicht die Nächtigungen, sondern die Wertschöpfung und hier liegt Kitzbühel ganz vorne“, streut Gerhard Föger, Leiter der Tourismusabteilung im Land Tirol, in seinen Grußworten den Funktionären von Kitzbühel Tourismus Rosen.

Kitzbühel hat die höchste Wertschöpfung
Mit interessanten Zahlen wartete Vorstandsvorsitzender Josef Burger bei der Vollversammlung vergangene Woche auf. Die Bettenanzahl in Kitzbühel ist seit dem Jahr 2012 um 6,9 Prozent im Winter und um 7,8 Prozent im Sommer gesunken, während tirolweit die Bettenanzahl nur um 0,4 Prozent (Winter) und 0,2 Prozent (Sommer) abnahm. Im gleichen Zeitraum konnte Kitzbühel Tourismus aber bei den Nächtigungen zulegen. 21 Prozent Steigerung im Sommer und 4,4 Prozent Steigerung im Winter. Entscheidend für die Touristiker in der Gamsstadt ist aber die Wertschöpfung und hier liegt Kitzbühel Tourismus laut einer Statistik von Tirol Tourism Research MCI ganz vorne. Mit einer Wertschöpfung eines Umsatzes von 18.619 Euro pro Bett liegt Kitzbühel hier unangefochten an der Spitze. Die Region Achensee nimmt mit 16.845 Euro Platz zwei ein.
Abschließend hatte Vorstandsvorsitzender Josef Burger noch eine positive Nachricht für alle Mitglieder und Kitzbühel-Touristen: „Eine Abgaben­erhöhung soll in dieser Periode kein Thema sein. Durch den vieldiskutierten und kritisierten Vertrag mit Audi ist dies auch nicht notwendig“, sagt Burger.

Anstieg bei den Veranstaltungen
„Die ganze Welt blickt auf Kitzbühel“ eröffnete Präsidentin Signe Reisch ihren Bericht und gab einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen, die sportlich oder kulturell  in der Gamsstadt stattfanden. Dazu kamen aber auch neue Veranstaltungen wie die Haubenköche-Wanderung oder das M&I Forum.
Eine Bestätigung für die gute Arbeit im Verband sind auch die Auszeichnungen. Vier Werbepreise konnte sich Kitzbühel Tourismus sichern, aber auch von anderen Plattformen wurde die Tourismusregion mit Preisen ausgezeichnet.

Mit Hirn, Herz und Fleiß erfolgreich für Kitzbühel
Präsidentin Signe Reisch brachte bei der Vollversammlung aber auch ihre Gedanken zur Zukunft des Tourismus zum Ausdruck, der unbestritten eine große Bedeutung hat, aber künftig auch seine Grenzen haben muss. „Alles mit Maß und Ziel – das heißt zu kennen und zu wissen was möglich und was wichtig ist“, sagte Reisch. Es muss nicht jeder Gipfel erschlossen werden und auch nicht durch jeden Wald müssen die Mountainbiker fahren, mahnt die Präsidentin zum Schutz der Natur und auch der Bevölkerung, wobei sie auch zu Bedenken gibt, dass der Tourismus die Lebensader der Region ist. „Wir verpflichten uns der Qualität und nicht der Masse“, sagt Signe Reisch.

Strategie Kitzbühel 365
Direktorin Viktoria Veider-Walser präsentierte die 2017 erarbeitete und mit Vorstand sowie Aufsichtsrat beschlossene Strategie 365. „Kitzbühel Tourismus erkannte bereits vor zwei Jahren, dass Wertschöpfung, Qualitäts- sowie auch Kongress­tourismus eine wichtige Rolle spielen“, freute sich Viktoria Veider-Walser über diese weise Voraussicht. Auf der Suche nach einer neuen Bildästhetik für Kitzbühel Tourismus wurde in den letzten Monaten intensiv an einer Neuausrichtung der Bildsprache gearbeitet. Mit dem erfolgreichen Konzept #localheroes konnte der Bereich Storytelling neu interpretiert und gleichzeitig die Kitzbüheler DNA gestärkt werden. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der Relaunch der Website, die optisch und auch inhaltlich entsprechend adaptiert wurde.
Mittels übergreifender Kommunikationsziele und einer gemeinschaftlichen Planung der einzelnen Kampagnen hat Kitzbühel Tourismus 2019 vor allem eine strategische Herangehensweise in der Bewerbung forciert. Die Anpassung von Slogans, Motiven und Subtiteln gewährleistete auf der anderen Seite eine spezifische Ansprache der jeweiligen Zielgruppe sowie der Urlaubsbedürfnisse auf dem ausgewählten Markt. Elisabeth M. Pöll

Der Vorstand von Kitzbühel Tourismus mit Manfred Hofer, Joe Dagn und Präsidentin Signe Reisch sowie AR-Vorstandvositzender Josef Burger, GF Viktoria Veider-Walser und AR-Vorsitzender-Stv. Katrin Schlechter (v.l.). Foto: Pöll

 
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