09.08.2018
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Meisterschaftsbeginn im Tiroler-Unterhaus

Die harte Vorbereitungszeit neigt sich dem Ende zu und die ersten drei Runden im Kerschdorfer Tirol-Cup sind auch schon gespielt. Es geht für die Mannschaften in die neue Spielzeit 2018/2019. Einige Änderungen gibt es auch heuer wieder in den verschiedenen Ligen. Die Regionalliga Reform 2019/20 wirft auch schon ihren Schatten voraus.

Landesliga | In der Saison 2018/2019 gibt es wieder zwei Mannschaften aus dem Bezirk in der Landesliga. Mit dem FC St. Ulrich/Hochfilzen und dem SV Brixen kämpfen zwei Teams um Punkte in der Landesliga.

Wenig Veränderungen gab es im Pillerseetal beim FC St. Ulrich. Die Mannschaft blieb nahezu unverändert und wird so versuchen, für Furore zu sorgen.

Eine tolle Saison wird es für den SV Brixen unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen. Mitte August startet die Meisterschaft 2018/19 der Landesliga Ost mit dem schwierigen Heimspiel gegen Absteiger Mayrhofen. Neuer Trainer beim SV Brixen ist Manfred Widauer der das Team von Paul Exenberger übernahm. Die Saison 2017/18 war für den SV Brixen die erfolgreichste Saison in der Landesliga Ost seit Bestehen des Vereines und man wurde drittbeste Mannschaft aus dem Bezirk. Es haben sich die „Jungen wilden “ der zweiten Mannschaft perfekt in die Landesliga-Mannschaft eingegliedert. Die Vorbereitung auf die neue Saison begann beim SV Brixen Mitte Juli, da die meisten Spieler erst jetzt auf ihrem wohlverdienten Urlaub sind. Es war wieder eine sehr intensive und auf Kondition ausgerichtete Vorbereitung.

In der bevorstehenden Saison möchte Brixen wieder im Mittelfeld mitspielen und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Neuzugänge kommen ausnahmslos aus den eigenen Reihen. Im Kerschdorfer Tirol Cup musste sich das Team in Breitenbach mit 1:0 geschlagen geben.

Auftaktrunde für FC St. Ulrich/Hochfilzen ist am Freitag gegen Kufstein 1b und der SV Brixen empfängt am Samstag den SV Mayrhofen.

Hopfgarten neu in der Gebietsliga

Gebietsliga | Die Gebietsliga ist von der Besetzung her betrachtet eigentlich ein bessere Bezirksliga. Nicht weniger als sechs Mannschaften aus dem Bezirk sind in dieser Liga vertreten.

Neu in der Saison 2018/19 ist der Aufsteiger aus Hopfgarten. Bei der SPG Hopfgarten/Itter hat sich der Kader im Sommer kaum verändert. Johannes Sieberer kommt aus Thiersee dazu, Thomas Pletzer macht zumindest mal ein Jahr Pause. Das Training startete Mitte Juli und die Vorbereitung ist gut angelaufen. Als Aufsteiger stehen natürlich besonders große Herausforderungen an, deshalb wird ein Mittelfeldplatz in der Liga als Ziel anvisiert. Durch die Regionalliga Reform auf die kommende Saison wird es keinen Absteiger geben und so nimmt es den Druck weg, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Auftaktgegner wird der SV Thiersee sein.

Der SC Kirchberg wird die neue Saison wieder in der Gebietsliga spielen und bei der Mannschaft blieb im Sommer kein Stein auf dem anderen. Es gab große Veränderungen im Kader und einen neuen Trainer. Der Nachfolger von Stefan Fuchs auf der Trainerbank ist Christoph Kranz, der schon in der Saison 2010/11 das Team betreute. Im Kader sind nicht mehr dabei: Christoph und Florian Pichler (SV Erl), Manuel Aschaber (Westendorf), Harry Eigner, Daniel Depauli und Markus Gogel – alle Karierende. Diese Abgänge kompensierte man mit dem eigenen Nachwuchs und beförderte einige Jugendspieler in die erste Mannschaft, zudem kommt Christoph Notdurfter von Kitzbühel.

Die junge, neuformierte Mannschaft spielte auch schon zwei Cup-Runden und in der letzten war mit dem SC Kundl ein richtiger Brocken zu Gast in Kirchberg. Hier musste das Team eine 0:2-Niederlage einstecken.

Auch beim SV Westendorf gab es im Sommer große Veränderungen im Betreuerteam und im Kader. Der neue Trainer heißt Martin Hölzl und er soll die neue, junge Mannschaft für die Zukunft formen. Zurück von Kirchberg ist Manuel Aschaber. Nicht mehr in Westendorf sind Markus Holzer (Kufstein), Andreas Fuchs (Kirchbichl), Csaba Levente Fogarasi (Reith), Michael Ziepl, Lukas Erharter und Wolfgang Spanring (alle Kundl). Durch die anstehende Ligareform kann man die Umgestaltung ohne Druck angehen.

Einige Veränderungen gab es beim SK Fieberbrunn. Dietmar Tengg ist der neue Trainer in Fieberbrunn. Den Schwerpunkt in der Vorbereitung setzte der neue Trainer in die taktische Entwicklung der jungen Mannschaft. Als Saisonziel setzten sie sich einen Tabellenplatz unter den Top-Sieben der Liga. Beim Kader stehen drei Neuzugänge gegen zwei Abgänge gegenüber. Robert Hupf kommt vom SV Kirchdorf zurück, Kevin Steiner und Dominik Hechenberger (beide St. Johann). Nicht mehr in der Mannschaft sind Phankon Pletzenauer (Oberndorf) und Patrick Huter (Mondsee).

Für den SV Kirchdorf gab es sechs Wochen Sommervorbereitung mit einigen Vorbereitungsspielen, wobei die Stabilisierung der Mannschaft und Integration der Neuzugänge im Vordergrund stand. In der kommenden Saison will man guten Fußball spielen und die Top-Sechs erreichen. Neu in der Elf sind Sotiris Ntais (A.O. Larissaikos 1976 GRC), Angelos Ampatzidis (Aetos Amygdaleas 1970 F.C. GRC), Ryan Morrison (Kitzbühel), Andreas Troger (Hochfilzen) und Ferhat Gürbüzer (St. Johann). Mit Robert Hupf (Fieberbrunn) bleibt es bei einem Abgang.

Für den FC Kössen beginnt mit dem Wochenende die neue Saison und das schwierige zweite Jahr in der Gebietsliga. Durch die Ligareform gibt es aber in puncto Klassenerhalt in dieser Spielzeit weniger Druck. Beim Kader gab es kleine Veränderungen. Maximilian Plangger kommt von Reit im Winkl zurück und Christoph Lechner wechselt nach Schwoich. Neu hingegen ist der Trainer, der Christian Mair heißt. Kössens Ziel ist es, sich spielerisch und taktisch weiter zu entwickeln und die jungen Spieler in die Mannschaft einbauen. Das weitere Ziel ist die Klasse zu halten und im optimalen Fall einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.

Drei Bezirks-Teams in der Ersten Klasse

Erste Klasse | Eine gute und ausgeglichene Liga wird die Erste Klasse in der kommenden Saison darstellen. Mit Hall 1b, Bad Häring und Achensee kommen drei starke Mannschaften in die Liga. Der SC Going, der unter einem neuen Trainer, Stefan Fuchs, wieder angreifen wird.

Kitzbühel 1b wird auch in dieser Saison versuchen ein gehöriges Wort um den Aufstieg mit zu reden. Dazu hat man einen neuen Trainer installiert. Sean Caldwell übernimmt das Fohlen Team und Nikolaos Kardakaris wechselt als Co-Trainer zur Regionalliga Mannschaft.  

Zweite Klasse ist fast eine Bezirksliga

Zweite Klasse | In der neuen Spielzeit gibt es heuer überraschend wenig Veränderungen in der Liga gegenüber den letzten Jahren. Mit Waidring, Oberndorf und Reith kämpfen drei Mannschaften ausschließlich gegen 1b Teams. Zu den Aufstiegsfavoriten gehören auch in dieser Saison wieder Waidring und St. Ulrich/Hochfilzen 1b und Reith.  
Stefan Adelsberger

 
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