27.04.2016
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Leitstrategie für Kirchberg

Die Zukunft von Kirchberg macht die Kaufmannschaft zum Thema. Beim ersten Brixentaler Wirtschafts­forum am 29. April sollen in der arena365 die Weichen gestellt werden, damit Kirchberg nicht zum reinen Wohn- und Schlafdorf verkommt.

Kirchberg | Gedanken über die Zukunft des Ortes macht sich die Kaufmannschaft. Fragen über die Übernahme und den Weiterbestand von bestehenden Klein- und Mittelbetrieben beschäftigen die Kaufmannschaft genauso wie die Möglichkeiten für neue Betriebsansiedlungen. Aber auch über das Erscheinungsbild Kirchbergs und das Leben im Dorf macht man sich Gedanken.

Projekt für die Zukunft gestartet

Bei der vergangenen Gemeinde­ratssitzung stellte Sabrina Schweiger das Projekt der Kaufmannschaft der Gemeindeführung vor, das die Vereinigung unter Obfrau Gerlinde Dittrich entworfen hat. Kirchberg braucht Strategien zur Belebung der heimischen Wirtschaft, des innerörtlichen Lebens und der Dorfgemeinschaft, um nicht irgendwann als Wohn- und Schlafdorf zu enden, ist man sich seitens der Kaufmannschaft sicher. Um den Blick von Außen zu haben hat man sich mit Stadt:Labor Innsbruck einen Partner an die Seite geholt. Die Innsbrucker Firma ist auf Dorfentwicklung und Verschönerung spezialisiert.

In einem ersten Schritt wurde im „offenen Büro“ die Bevölkerung eingebunden. Dabei konnten die Kirchbergerinnen und Kirchberger in einem offenen Gespräch ihre Ideen und Anregungen deponieren. Die Dauer­themen wie Verkehr, die Nutzung der Tiefgarage oder die fehlenden Räumlichkeiten für die Kulturvereine kamen dabei zur Sprache.

Wirtschaftsforum soll Lösungen bringen

Mit dem Wirtschaftsforum Brixental am 29. April (Beginn um 18 Uhr in der arena365) will man neue Wege und Strategien finden, um die Weichen für die Zukunft stellen zu können. Dabei wird über eine Ortsbelebung, das Ortsbild und dessen Verschönerung, die Dorfgestaltung, den Wirtschaftsstandort und über den Lebensraum Kirchberg diskutiert.

Die ersten Schritte werden gemacht

In nächster Zeit werden bereits die ersten Vorhaben umgesetzt. So wird das Jubiläumsgartl bei der Tiefgarage, das in den letzten Jahren nicht bepflanzt wurde, heuer von der Kaufmannschaft gestaltet. Mit Blumenschmuck wird auch das Ortsbild verschönert.

Zudem will man kleinere, leistbare Geschäftsflächen schaffen, damit sich Firmen in Kirchberg niederlassen. „Neben dem Thema ‚Wohnen im Ort‘ ist es auch unser Ziel, vier bis fünf Kleinbetriebe in Kirchberg anzusiedeln. Es wäre schön, wenn im Dorf wieder ein Metzger oder ein Optiker wäre. Zudem soll das Thema Regionalität mit dem Bauernladen für Einheimische attraktiver gestaltet werden“, erzählt Sabrina Schweiger.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Gedanken über die Zukunft von Kirchberg will sich die Kaufmannschaft gemeinsam mit der Gemeindeführung, dem Tourismusverband und der Bevölkerung machen. Foto: Pöll

 
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