29.10.2016
News  
 

Landjugend zeigte, was sie „kuh“

Im Mittelpunkt des heurigen Bezirkslandjugendtages standen die Themen Fachkräfte und Bildung. Großen Einsatz zeigten die verschiedenen Ortsgruppen – die Leistungsfahne errangen am Ende die Brixener.

Reith  | „I Kuh Go“ – Das Motto auf der diesjährigen Einladung hat bei so manchem Gast zunächst Fragezeichen hinterlassen. Spätestens bei der Begrüßung in Reith gab‘s Aufklärung:  die Schwerpunkte Ausbildung und Fleiß dominierten den diesjährigen Bezirkslandjugendtag.

Bezirksleiterin Stephanie Hörfarter und Bezirksobmann Georg Wurzenrainer konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Vertreter der Landesorganisation sowie Abordnungen aus allen Bezirken Tirols.
Was die Technologie betrifft, sei man im Bezirk „am Zahn der Zeit“, wie Wurzenrainer erläuterte, man sollte aber auf den Hausverstand nicht ganz vergessen.

Sketche und Videos zum Thema

Einige witzige Standpunkte, die aber gleichzeitig zum Nachdenken anregen sollten, lieferte die Landjugend in Form von Sketchen und Videos. Da wurde kurzerhand ein kleines „AMS-Büro“ im Reither Kultursaal aufgebaut. Damit konnte quasi an erster Hand aufgezeigt werden, was solide Ausbildung bewirkt.

Hörfarter und Wurzenrainer unterstrichen, dass die Landjugend keinesfalls eine Rivalität zwischen Studium, Fortbildung oder Lehrausbildung ausrufen wolle. „Findet euren Weg! Euer spezielles Wissen ist gefragt“, ermutigte das Führungsduo vielmehr die zahlreichen Anwesenden.

Arbeitsplätze, Fachkräftemangel und Ausbildung waren anschließend auch die Schlagworte bei der Podiumsdiskussion, bei der Landesleiterin Martina Brunner, Bezirksbäuerin Helga Brunschmid, Reiths Bürgermeister Stefan Jöchl sowie Forum-Land-Obmann Andreas Embacher und LK-Bezirksstellenleiter Hans Bachler zu Wort kamen.

Brixen punktet mit Sozialengagement

Ein knappes Rennen um die Leistungsfahne lieferten sich heuer die drei bestplatzierten Gruppen Westendorf, Aurach und Brixen.

Eine externe Jury kürte schließlich Brixen zum Sieger. Die verschiedensten Jahresprojekte stellten eine „breite Palette“ dar, erläuterte der Bezirksobmann. „Nur kleine Details“ hätten schließlich den Ausschlag gegeben. Die Ortsgruppe Aurch musste sich einmal mehr geschlagen geben und landete auf Platz zwei, Westendorf auf Platz drei.

Die Brixener zeichneten sich heuer vor allem durch ihr soziales Engagement aus. Das regelmäßige „Kuchen- und Brotbacken“ für den Brixener Seniorennachmittag ist für die örtliche Landjugend ebenso Ehrensache wie das „Zeit schenken“ mit Kartenspielen im Seniorenheim.

„Berge erleben“ in vielfältiger Form, das war ebenfalls ein großes Anliegen der Brixener Jungbauern in diesem Jahr. Dazu zählten unter anderem ein Fotoshooting am Berg, das Brixentaler Bergleuchten, eine Almmesse, aber auch ein Wandertag mit in Brixen untergebrachten Flüchtlingen.

Obmann Sebastian Beihammer und Ortsleiterin Katharina Fuchs nahmen voller Stolz die Leistungsfahne in Empfang.
Anschließend ging‘s schwungvoll mit dem Landjugendball weiter, bei dem das Gebiet St. Johann die Ehre des Auftanzes hatte. Elisabeth Galehr

Bild: „Zeit schenken“ und „Berge erleben“ – Brixens Ortsleiterin Katharina Fuchs und Obmann Sebastian Beihammer nahmen die Leistungsfahne für die vielfältigen Aktivitäten der Brixener Landjugend entgegen. 

 
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