24.02.2018
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Kontrollstelle feierlich eröffnet

Mit der Eröffnung der Kontrollstelle an der Loferer Bundesstraße in Going ging auch für die Polizei des Bezirkes ein großer Wunsch in Erfüllung. Rund 200.000 Euro wurden in den Platz investiert.

Going | Bereits seit Anfang Dezember 2017 ist der ansonsten gut frequentierte Parkplatz zwischen Reischerwirt und Going mit einem Schranken abgeschlossen. Außerdem steht dort auch ein kleiner Container. Vergangene Woche wurde die neue Lkw-Kontrollstelle feierlich eröffnet und damit, der Anzeiger berichtete, auch ein langgehegter Wunsch der Polizei erfüllt.

Nicht nur LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe kam zur Feierstunde nach Going. Mit dabei war auch „Geburtshelfer“ LAbg. Josef Edenhauser sowie die Verantwortlichen des Landes, des Baubezirksamtes und der Polizei, allen voran der Chef der Tiroler Verkehrspolizei, Oberst Markus Widmann.

Vor allem Goings Bürgermeister Alexander Hochfilzer freut sich: „Wir leben in einer wunderschönen Region, in der der Verkehr aber eine große Rolle spielt. Deshalb braucht es gewisse Spielregeln und Kontrollen. Der Platz ist deshalb für uns ein wichtiger Schritt.“ Der Leiter des Baubezirksamtes Erwin Obermaier umriss kurz die Entstehungsgeschichte.

Mit täglich rund 20.000 Fahrzeugen, die über die Loferer Bundesstraße rollen, davon sind in  etwa 1600 Lkw, gehört die Strecke zur meist frequentiertesten Westösterreichs.

Sektorales Fahrverbot

Bereits 1993 wurde daher ein sektorales Fahrverbot entlang dieser Straße erlassen. Das bedeutete das Aus für Lkw, die mit nicht verderblichen Gütern wie zum Beispiel Schrott, Baustoffen, Hackschnitzeln oder auch Verpackungsmaterialien beladen sind. Ausgenommen ist der sogenannte Ziel- und Quellverkehr – also jene Lkw, die diese Güter aus den anliegenden Bezirken anlieferten oder abführten.

Dass dieses Fahrverbot nicht immer eingehalten wird, liegt auf der Hand. Die Einrichtung einer Kontrollstelle  an dieser Stelle lag nahe, da der Grund im Besitz der öffentlichen Hand ist. Für Oberst Markus Widmann, aber auch für den obersten Verkehrspolizisten im Bezirk, Josef Feyersinger, ist es vor allem auch wichtig, dass die Beamten die Kontrollen auf einen auch für sie sicheren Platz durchführen können. Die Kontrollen selbst sind vielfältig, wie Widmann betont. Es wird nicht nur überprüft, ob die Lkw überhaupt auf der Loferer fahren dürfen, überdies wird u.a. geschaut, ob die EU-Sozialvorschriften eingehalten werden. Auch die Fahrtüchtigkeit wird überprüft, außerdem wird das Fahrzeug selbst genau unter die Lupe genommen. Allein in den letzten Wochen wurde über 100 Stunden kontrolliert, rund 250 Anzeigen gab es bereits.

Hohe Kontrolldichte

Neben der Adaptierung der bereits vorhandenen Flächen für Kontrollzwecke wurde auch in eine spezielle Beleuchtung investiert, sodass die Überprüfungen, die bislang nur im Sommer am Parkplatz der Berg­bahnen Itter möglich waren, nun auch in den Nachtstunden und Wintermonaten durchgeführt werden können. „Die Überwachung des Schwerverkehrs, gepaart mit einer hohen Kontrolldichte, ist ein ureigenes Landesinteresse, führt sie doch zu deutlich höherer Verkehrssicherheit und reduziert gleichzeitig unnötigen Transit“, ist LH-Stv. Ingrid Felipe überzeugt. LA Josef Edenhauser freute sich besonders, „dass wir mit diesem Platz Sicherheit schaffen.“ Rund 200.000 Euro wurden in den 55 Meter langen und 11,5 Meter breiten Platz investiert, rund ein Drittel steuerte der Verkehrssicherheitsfonds bei. Margret Klausner

Bild: Baubezirksamtsleiter Erwin Obermaier, Oberst Markus Widmann (Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei), LHStv. Ingrid Felipe, LAbg. Josef Edenhauser und der Goinger Bürgermeister Alexander Hochfilzer (v.l.) bei der Eröffnung.

 
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