27.05.2018
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Kössen tritt jetzt einheitlich auf

Mit der Einführung eines eigenen Logos hat der Kössener Dorfentwicklungsausschuss ein weiteres Ziel erreicht.

Kössen | Seit vor rund zwei Jahren der Ortsentwicklungsausschuss unter Leitung von Gemeindevorstand Johann Knoll seine Arbeit aufgenommen hat, geht es in der Kaiserwinklgemeinde Schlag auf Schlag. Die Mitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, den Ortskern von Kössen zu beleben und das Ortsbild als Gesamtes zu verschönern. Eine der ersten Maßnahmen war die temporäre Einrichtung des Eislaufplatzes auf dem Dorfplatz. Nach nur vier Monaten Bauzeit konnte dann im vergangenen August der neugestaltete Pfarrpark der Öffentlichkeit übergeben werden.

Im Hintergrund arbeitete Knoll und sein Team bereits am nächsten Projekt, ist es doch der große Wunsch der Kössener, ein Ortsmarketing einzurichten. Mit der Einführung eines einheitlichen Auftritts nach außen hin, wurde jetzt der nächste Schritt gesetzt. „Es war so, dass Kössen hinsichtlich der Außendarstellung ein eher uneinheitliches Bild zeigte“, schildert Initiator Knoll. Ein Dorn im Auge ist nicht nur ihm die quasi „inflationäre“ Nutzung des Gemeindewappens. „Alle nutzen es, ob Vereine oder Firmen, obwohl dafür eigentlich die Genehmigung des Gemeinderates notwendig wäre“, weiß Knoll. Daher hat sich der Orts­entwicklungsausschuss ein eigenes Logo für die Gemeinde gewünscht. Hier reiche die Palette der Nutzung von Postwurfsendungen der Gemeinde bis hin zu öffentlichen Beschilderungen, Plakaten oder auch Anzeigen.

Nach einem Wettbewerb konnte sich die Agentur „Die Wilden Kaiser“ durchsetzen, die jetzt nicht nur ein Logo kreierten. „Ähnlich eines ‚Corporate Design‘ eines Unternehmens wurde eine Dachmarke entwickelt“, klärt Knoll auf. Derzeit wird noch ein sogenanntes Manual erstellt. Wie das Logo genau aussieht, will der Ausschuss­obmann noch nicht verraten. Nur so viel – es ist in den Farben rot, grün, blau und gelb gehalten. „Wir werden es bei unserem Ehrenabend am 6. Juni im Veranstaltungszentrum Kaiserwinkl offiziell präsentieren“, informiert der Gemeindevorstand. Auch der Tourismusverband Kaiserwinkl hat natürlich ein eigenes Logo, das auch sehr auffallend ist. Dass es hier zu Problemen mit den Regionsverantwortlichen kommen könnte, glaubt Knoll nicht. „Das Eine hat ja mit dem Anderen nichts zu tun.“ Das könne man gut unterscheiden, ist Knoll überzeugt. Margret Klausner

 
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