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27.09.2019
News  
 

Klima lässt Kitzbühel nicht kalt

Am vergangenen Freitag fanden auch im Bezirk Kitzbühel Aktionen im Rahmen „„Austria for Future - Dein Ort für die Zukunft” statt. Dass die Klimakrise in Tirol angekommen ist, zeigt auch der neue Greenpeace-Bericht.

St. Johann, Kitzbühel |Die jüngste „Demonstrantin“ am vergangenen Freitag beim Ortsschild in St. Johann war gerade einmal sechs Monate alt – und zeigte deutlich, dass das Thema  Klima auch die Erwachsenen, wie eben Biancas Eltern, nicht kalt lässt. So hatten sich Jugendliche, Kinder aber auch einige verantwortungsbewusste Eltern dort für eine ganz besondere Fotoaktion getroffen.
In der Marktgemeinde wurde die Aktion von Berit Neumayr initiiert. „Die Initiative geht von  “Fridays For Future Austria” aus, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns in einem Klimanotstand befinden. Und um zu zeigen, dass wir in St. Johann bereit für ambitionierte Klimapolitik sind. Wir wollen mit unserem Einsatz ein Zeichen setzen, damit der Climate Emergency im Nationalrat behandelt wird“, betont die Tourismusschülerin, die sich schon länger für „Friday for future“ engagiert. Auch in Kitzbühel trafen sich Klimaschützer beim Ortsschild an der „Schwarzen Brücke“.
Berit Neumayr will auch noch weitere Aktionen organisieren und sucht dafür Mitstreiter
(Instgram: @berit.neumayr).

Durften Schüler nicht teilnehmen?
In St. Johann wurde Kritik laut, dass die Direktorin des Gymnasiums die Teilnahme nicht gestattet hätte. Dem widerspricht Brigitta Krimbacher allerdings vehement: „Ich habe gar nicht gewusst, dass eine solche Aktion am Freitag stattfindet“, betont die Direktorin, die „Fridays for Future“ sogar sehr gut findet: „Ich bin der Meinung, dass bei der Teilnahme einer Klasse bei einer solchen Aktion, das Thema auch vorher im Unterricht bearbeitet werden soll.“
Dass es in Sachen „Klima“ kurz vor zwölf ist zeigt übrigens auch der Bundesländerreport der Umweltschutzorganisationen. “Die Klimakrise ist längst in Tirol angekommen. Die Tirolerinnen und Tiroler leiden schon heute an den Folgen der Erderhitzung: Die Gletscher schmelzen, die Berggipfel tauen auf und zerbrechen, darunter leidet nicht nur die Natur, auch der Wintertourismus ist bedroht”, warnt Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace. Besonders deutlich sehe man das am Rückzug des Sulzenauferner Gletschers. Daher fordert Greenpeace, dass Klimaschutz in der Politik oberste Priorität haben muss. Margret Klausner

Foto 1) Jugendliche, Kinder aber auch Erwachsene trafen sich am vergangenen Freitag am Ortsschild von St. Johann um im Rahmen der Aktion „Austria for Future“ auf den Klimanotstand aufmerksam zu machen. Foto: Klausner

Foto 2) Auch in Kitzbühel trafen sich Klimaaktivisten beim Ortsschild um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Foto: privat

 
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