23.03.2018
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Kitzbüheler Straßenprojekte

Nach Ostern wird nicht nur auf den Landesstraßen (St. Johanner Straße und Lebenbergtunnel) gearbeitet, sondern auch innerstädtisch stehen in Kitzbühel einige Baustellen an. Mit der Neugestaltung der Jochberger Straße wird erst im Herbst begonnen.

Kitzbühel | Am Dienstag bzw. am Mittwoch nach Ostern wird auch auf den Straßen in der Gamsstadt mit den Bauarbeiten begonnen. Dabei stehen aber nicht nur Belagsarbeiten auf der Agenda, wie der neue Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadtgemeinde Kitzbühel, Markus Rettenwander und Straßenreferent Hermann Huber, berichten. „Im Bereich der Kirchgasse und Gänsbachgasse müssen wir auch die Wasserleitung austauschen. Allein in diesem Winter waren vier Reparaturen der Wasserleitung in diesem Bereich erforderlich“, erzählt Rettenwander. Nun werden die veralteten Leitungen getauscht und im Herbst wird dann die endgültige Deckschicht auf diese Straßenzüge gelegt.

Zeitgleich wird auch mit den Arbeiten am Lebenberg begonnen. Neben der Belagssanierung und Arbeiten am Gehsteig sind in diesem Bereich teilweise auch Arbeiten am Unterbau notwendig.

Im Gries wird der Belag erneuert

Als nächste Baustelle wird dann der Gries in Angriff genommen. Hier werden Belagsarbeiten durchgeführt. Für den Verkehr stellt diese Baustelle aber kein Hindernis dar, da während der Arbeiten eine Umleitung durch den Parkplatz erfolgen wird.

Ebenso im Frühjahr wird noch an der Kohlstattstraße und in der Wagnerstraße gearbeitet. „Hier haben wir bereits einen Teil der Arbeiten im Vorjahr erledigt. Nun wird im zweiten Abschnitt der Wagnerstraße die Wasserleitung getauscht“, erzählt Markus Rettenwander.

„Während der Sommermonate wird im innerstädtischen Bereich nicht gearbeitet, was aber nicht heißt, dass in dieser Zeit nichts geschieht. Es werden in jenen Bereichen, die kaum eine touristische Nutzung haben, Belagsarbeiten durchgeführt“, erzählt Straßenreferent Hermann Huber.

Jochberger Straße startet im Herbst

Eines der Großprojekte der Stadtgemeinde Kitzbühel wird im Herbst in Angriff genommen. Durch die Neugestaltung der Jochberger Straße erhofft man sich auch einen besseren Verkehrsfluss auf der stark frequentierten Straße. Vor allem im Bereich zwischen der Kreuzung Hammerschmiedstraße und dem Grand Hotel soll durch eine Neugestaltung der Parkplätze und Gehsteige der Verkehr besser rollen.

Das Bauvorhaben ist in vier Baulose unterteilt. Begonnen wird im September mit der Erneuerung der Wasserleitungen bzw. Verlegung der Einbauten im Bereich zwischen der „Jägerwirtsbrücke“ und dem Hotel Maria Theresia. „Nach Rücksprache mit dem Baubezirksamt Kufstein können wir aufgrund der Baustelle im Lebenbergtunnel erst im Herbst beginnen“, erzählt Hermann Huber. Während der Grabungsarbeiten im September bleibt eine Fahrspur erhalten.

In der zweiten Bauphase wird im Bereich Hammerschmiedkreuzung bis zum Grand Hotel an der Optimierung des Verkehrsflusses gearbeitet. Eine Verbesserung sollte auch die Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich Hammerschmied erhalten. Bei der Neugestaltung der Jochberger Straße sind mittlerweile auch die Straßeneinbindungen in die Floriani- und Schlossergasse vorgesehen.

Derzeit geprüft wird die „Jägerwirtsbrücke“. Errichtet wurde diese im Jahr 1952, 1985 wurde sie zuletzt saniert. „Wir prüfen derzeit, ob Sanierungsmaßnahmen bei der Brücke ausreichen, oder ob ein kompletter Neubau erforderlich ist“, erzählt Markus Rettenwander. Bei einem Neubau kann man von einer halbjährlichen Sperre ausgehen, die Sanierungsmaßnahmen würden jedoch nur einen Zeitraum von zwei Mal vier Wochen in Anspruch nehmen. „Gefahr ist hier keine in Verzug, jedoch braucht das Bauwerk eine Sanierung“, sagt Huber.

Im Frühjahr 2019 wird mit den Belagsarbeiten dann das Projekt “Neugestaltung Jochberger Straße“ abgeschlossen. „Die Jochberger Straße ist eine der wichtigsten Einfahrten in unsere Stadt. Deshalb sollte sie auch optisch ein ‚Hingucker‘ werden“, sagt Huber der bereits über eine gestalterische Fortsetzung in der Bichlstraße nachdenkt. „Wir wollen ein stimmiges Konzept zwischen dem Kreisverkehr und dem Sterzinger Platz erreichen“, so Huber.

Spitalsbogen sorgt für Kopfzerbrechen

Die Kragplatte des Spitalsbogen, der Durchlass, der die obere mit der unteren Gänsbachgasse verbindet, ist kaputt. Zudem ist auch die Freitreppe und das Gelände sanierungsbedürftig. „Wir sind gerade dabei, ein Sanierungskonzept zu erstellen. Dieses Projekt ist natürlich eine große Herausforderung, denn wir wollen eine Sperre der Gänsbachgasse und Josef-Pirchl-Straße, die über den Bogen führt, vermeiden“, erzählt Markus Rettenwander. Elisabeth M. Pöll

Bild: Markus Rettenwander und Hermann Huber erläutern die Baupläne für die Jochberger Straße. Foto: Pöll

 
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