Westendorf

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4 Jänner 2019 Thema Jänner 2019 5 Thema Es wird auf der Erde nicht mehr finster. Die globale Lichtverschmutzung ge- fährdet Biorhythmen und die Ökologie. Sie stört den Schlaf und macht krank. Das zeigen etliche Untersu- chungen. Licht umgibt uns mittler- weile überall, in den Stadt- zentren ist es 24 Stunden lang hell. Auch in ländli- chen Gebieten überstrahlen Scheinwerfer, angeleuchte- te Gebäude, Reklamen und Straßenlaternen den idylli- schen Sternenhimmel. Be- sonders in der Winterzeit wird enorm viel in Beleuch- tung investiert. Nur noch etwa zehn Prozent der Ster- ne sind aufgrund dieser ho- hen Lichtintensität zu sehen. Die Folgen sind durchaus dramatisch. Bereits vor mehr als fünfzig Jahren wur- de bemerkt, dass die vielen Lichtquellen unzählige In- sekten das Leben kosten, die vielen anderen Lebe- wesen als Nahrung dienen. Damals wurde schon offen- sichtlich, welchen Eingriff in die natürlichen Kreisläufe die Lichtbelastung bedeutet. Einige Zeit später erkannte man, dass Zugvögel durch Hochhäuser, blinkende Sig- nale und Leuchtschilder ab- gelenkt werden und sich ver- irren. Außerdem entdeckten Wissenschaftler, dass das Bestrahlen von Bäumen das Brüten der T iere stört. Die Lichtverschmutzung wird mittlerweile als einer der wesentlichen Gründe für das Verschwinden vieler Sing- vögel gesehen. Nicht zuletzt stört das viele Licht auch den Schlaf der Menschen. Durch die Umstellung auf LED-Lampen wurde die Lage noch einmal ver- schärft. Städte sind seit- her von einer permanenten Lichtwolke umgeben, die mehrere hundert Kilometer zu sehen ist. Und die Hellig- Es wird auf der Erde nicht mehr finster Der Verlust der Nacht keit steigt weiter. Wie wichtig der Schlaf für die Gesundheit des Men- schen ist, ist mittlerweile bekannt. Der Melatonin- Haushalt wird aber durch das viele Licht entscheidend gestört, denn bei Hellig- keit wird die Ausschüttung verlangsamt. Nicht nur der Schlafrhythmus leidet, son- dern der gesamte Biorhyth- mus wird gestört. Licht und Lärm gelten mittlerweile als die häufigsten „Schlafräu- ber“. Die Lichtverschmutzung wird nicht weniger werden, wenngleich viele Beleuch- tungsmaßnahmen durchaus zu hinterfragen sind. Vor al- lem die Weihnachtsbeleuch- tung muss sehr kritisch ge- sehen werden. Wir können aber kleine Maßnahmen setzen, die den Schlaf doch bedeutend verbessern und die Umwelt schonen: - Schlafzimmer abdunkeln und so geräuscharm wie möglich gestalten! - Zeitschaltuhren und Be- wegungsmelder sind rund ums Haus besser als eine Dauerbeleuchtung. - Lampen sollten in mög- lichst geringer Höhe und zielgerichtet montiert werden, um Streulicht zu vermeiden. - Warmweiße Lampen mit geringem UV-Spektrum sind besser und insekten- freundlicher. - Das Licht sollte nur ein- geschaltet sein, wenn es benötigt wird. - Bei der Weihnachtsbe- leuchtung sparen und sie nicht ständig brennen las- sen! Weniger ist oft mehr! - Die Weihnachtsbeleuch- tung nicht den ganzen Winter in Betrieb halten! Die Weihnachtszeit endet spätestens mit dem Fa- schingsbeginn. Quellen: Kronenzeitung, Kleine Zeitung, Bayrischer Rundfunk, bewusstkaufen.at Selbst auf den Bergen ist die Nacht nicht mehr dunkel, die vielen Lichter im Tal erhellen den Himmel weit hinauf (Bild: Ch. Stöckl). Bei ins dahoam Das aktuelle Heft des zwei- mal jährlich erscheinenden Magazins „Bei ins dahoam“ - es kam in den letzten Novem- bertagen in die Haushalte - widmet die Titelgeschichte dem Wirnsbichl-Altbauern Hans Ehrensberger, der auf eine bewegte Vergangenheit zurückblickt, die beileibe nicht als „gute alte Zeit“ be- zeichnet werden kann. Ein weiterer Beitrag ist der Snowboard-Olympiasiege- rin Nicola Thost gewidmet, die sich vor ein paar Jahren in Westendorf angesiedelt hat. Klimasünder Derzeit setzen viele Länder Maßnahmen, um die weite- re Erwärmung der Erde zu bremsen. Oft sind das aber gerade jene Staaten, die oh- nehin nicht zu den größten Verschmutzern gehören. Als Länder mit den höchsten Pro-Kopf-Emmissionen gel- ten Luxemburg, Saudi-Ara- bien, Brunei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bah- rain, Kuwait, Katar sowie Trinitad und Tobago. Die schlimmsten Umweltsünder gibt es also im arabischen Raum, der bis jetzt nicht daran denkt, seinen Energie- verbrauch zu drosseln. Da- neben gelten auch die USA, Russland, die Ukraine und die Türkei als Staaten mit sehr hohem Aufholbedarf. Quelle: news Redaktionsschluss: 24. Jänner Danke für die Unterstützung! Ein ganz herzliches, großes DANKE allen, die mich bei meinem Vortrag über Ostafrika unterstützt haben. Im organisatorischen Bereich auch ein Danke dem Leiter der Erwachsenenschule, den hilfreichen Kollegen (Tech- nik, Getränkeausschank), den Bäuerinnen mit ihrem herrlichen Buffett, den fleißigen Schülerinnen mit dem Kettenverkauf und dem stets hilfsbereiten Schulwart! Ein besonderes Danke allen Besuchern und Besucherinnen für ihr Interesse und ihre freiwilligen Spenden für das Sozialprojekt! An dieser Stelle auch ein Vergelt`s Gott der Seniorenstube für ihre großzügige Unterstützung! Mit dem UGANDAPROJEKT „Dach übern Kopf“ un- terstütze ich ambitionierte, elternlose Jugendliche, um in ihrer Heimat „Heimat“ zu finden. Es soll ein Haus entstehen - das Grundstück ist bereits angekauft und die Pläne abgeschlossen -, das diesen „Straßenjungs“ neben Unterkunft auch Arbeitsmöglichkeiten (Kunsthandwerk/ Töpferei) und neue Lebensperspektiven schenkt. Sollte das Projekt bei DIR/IHNEN innere Zustimmung finden, dann freue ich mich über jeden „gespendeten Ziegelstein“ und bedanke mich ganz herzlich auch im Namen der „Jungs in Uganda“. Spendenkonto: Franz Wagner, Ugandaprojekt „Dach übern Kopf“ IBAN: AT92 3635 4000 0001 0025 Für detaillierte Auskünfte stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Franz Wagner Gefahr der Zweitwohnsitznutzung sehr groß Chalet-Dörfer ... Für viele T ouristiker ist ein Chalet-Dorf ein Nieschen- produkt, mit dem gute Prei- se zu erzielen sind. Der Gast wolle sich zurückziehen und bei Bedarf abschotten kön- nen. Der Prototyp sieht ungefähr so aus: Ein Haupthaus, in dem es ein Restaurant gibt, wo der Gast, wenn er nicht selbst kochen mag, bedient wird, dazu mehrere Block- hütten, die hochpreisig ver- mietet werden. Die andere Seite: In Tirol ist bebaubarer Grund äußerst knapp, und Chalet-Dör- fer verbrauchen sehr viel Grund! In Tirol gibt es bereits 30 bis 40 solcher Chalet-Dör- fer, einige sind noch ge- plant. Immer öfter werden Chalet-Dörfer sehr kritisch gesehen. Neben dem enor- men Bodenverbrauch gibt es noch ein anderes Problem: Die Blockhütten würden ge- radezu dazu verleiten, sie als Freizeitwohnsitze zu nutzen. Es braucht also ein neues Regelwerk, das von Exper- ten im Land gerade aus- gearbeitet wird. Das Land denkt z.B. daran, eine ge- wisse Dichte bei den Chalet- Dörfern vorzuschreiben und Genehmigungen restriktiv zu handhaben. „Es besteht einfach die Gefahr einer latenten Freizeitwohnsitz- nutzung. Dazu kommt die geringe Baudichte und dass in vielen Fällen keine Nach- haltigkeit gegeben ist“, heißt es dazu aus dem Landhaus. „Blockhütten-Leichen“ und andere „Problemfälle“ gebe es bereits in manchen Ge- meinden zu bestaunen. Die rechtlichen Vorausset- zungen sind schwierig. Das Land tritt als Behörde bis jetzt nur bei Projekten ab 150 Betten auf den Plan, da- runter sind die Gemeinden mit ihrem Bebauungsplan zuständig. Dort im Gemein- derat und allen voran bei den Bürgermeistern liegt die örtliche Raumordnung. Bei den Chalet-Dörfern, die bereits gebaut sind, war des- halb bisher (fast) alles mög- lich. Quelle: TT Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Antrieb benutzen willst. Henry Ford
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