St. Jakob in Haus

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Seite des Bürgermeisters 2 Liebe St. Jakoberinnen, liebe St. Jakober, werte Gäste und Freunde unseres schönen Ortes! Vor einem Jahr ahnte noch nie- mand, vor welche Herausforde- rungen uns das Jahr 2020 stellen würde. Absolutes Neuland für uns alle! Vielleicht haben wir die Verordnungen, Hinweise, Apel- le im Sommer zu locker genommen, sodass wir jetzt im Herbst so hohe Zahlen an Infizierten haben. Auch in un- serer Gemeinde haben wir seit Oktober zwischen 2 und 12 positiv Getestete. Eines möchte ich aber festhalten, wir sollen und dürfen diese P ersonen weder ausgrenzen und schon gar nicht stigmatisieren, denn es kann jeden von uns treffen. Wenn wir die Entwicklung der Pandemie verfolgen, dann wundert es mich schon, von wie vielen Experten (Virologen, Epidemiologen, Wissenschaftler etc.) Mei- nungen abgegeben werden, die dann auch sehr differen- ziert interpretiert werden. Die Politik muss auch nach diesen Expertisen Entscheidungen treffen, die sicher sehr gut überlegt und nach Abwägung verschiedenster Szenarien (Krankenhauskapazitäten, F allzahlen, Wirt- schaft etc.) getroffen werden. Kein Verständnis habe ich dann, wenn alles schlecht geredet wird, ohne Alternati- ven aufzuzeigen. Meine Überlegungen g ehen dahin, vertrauen wir den Verantwortlichen, da ich glaube, dass sie das Beste für unser Land wollen. Beim Schreiben dieser Zeilen ist alles offen, wie es wei- tergeht mit den Öffnungen v on Handelsbetrieben, den Bergbahnen, den Tourismusbetrieben, mit dem Schifah- ren etc. Ich hoffe es gehen die Fallzahlen nach unten, hier ist jeder von uns gefordert einen Beitrag zu leisten. Beim größten Infrastrukturprojekt der Gemeinde, dem Glasfaserausbau – schnelles Internet – sind wir wieder einen großen Schritt w eitergekommen. Auch wenn sich der Start des kommunalen Breitbandaus- baus bei Projektstart sehr schwierig gestaltete und von vielen Problemen und Erschwernissen geprägt w ar, hat sich das Blatt auf Grund von großen politischen und gemeindeinternen Anstrengungen sowie einem Wechsel zu den Stadtwerken Wörgl n unmehr zum Positiven ge- wendet. Aber auch der Gemeinderat hat sich dazu ent- schlossen größere Geldmittel in die Hand zu nehmen und den Breitbandanschluss bis ins Haus herstellen zu lassen und nicht nur bis zur Grundstücksgrenze wie in anderen Gemeinden. Diese Arbeiten wurden zügig v or- angetrieben und zum Teil gleichzeitig mit anderen Auf- schließungsmaßnahmen (Wasser, Kanal, Straße udgl.) verwirklicht. Auf Grund des Projektfortschritts konnte sich die Bevölkerung am 14.10.2020 anhand einer Prä- sentation über den aktuellen Stand des Breitbandaus- baus informieren und bei dieser Gelegenheit Fragen an die Verantwortlichen und Projektbetreuer richten sowie ihren Bedarf zum Einblasen des LWL-Hausanschlusses mündlich bekannt g eben. Auf die landesweite Ausschrei- bung von Providern haben sich innerhalb der offenen Frist 2 Provider für das „St. J akober – Breitbandnetz“ beworben und zwar die Firma RedZac – Lechner in Fie- berbrunn und die Tirolnet. In der 46. Kalenderwoche 2020 war es dann soweit und die ersten ca. 50 Hausan- schlüsse k onnten durch Mitarbeiter der Fa. Fionis ein- geblasen bzw. hergestellt werden. Der Breitbandnetz- betrieb wurde aufgenommen. Bisher wurden in dieses Projekt ca. € 750.000,00 investiert und alleine im heu- rigen Jahr ca. € 490.000,00! Zumal mit dem „Fördercall 3“ nur ein Teil des Gemeindegebiets abgedeckt werden kann, wurde ein weiterer Förderantrag - „Call 12“ mit einer Vielzahl von Unterlagen an die FFG (Österreichi- sche Forschungsförderungsgesellschaft) in Wien g estellt und mit November 2020 positiv behandelt, sodass der Ausbau des Breitbands im Ortsgebiet in den nächsten Jahren fortgesetzt werden kann. Da bereits eine Vielzahl an LWL-Hausanschlüssen hergestellt jedoch noch nicht eingeblasen sind, konnte die Fa. Fionis für den Zeitraum 18.01. – 30.01.2021 reserviert werden, damit die nächs- ten ca. 50 Hausanschlüsse mit schnellem Internet be- dient werden können. Bedarfsmeldungen k önnen direkt ans Gemeindeamt erfolgen. Derzeit sind wir dabei im Eingangs- und Verwaltungs- bereich der Gemeinde einiges „umzukrempeln“. Wie angekündigt w ird im Foyer ein Info-Point des Touris- musverbandes geschaffen. Dort werden alle Prospekte, Unterlagen und Informationsmaterial aufliegen. Zu- sätzlich wird e in Touchscreen installiert, wo z.B. Bus- u. Bahnfahrpläne, V eranstaltungshinweise sowie Aktuelles aus der Region abrufbar sind. Der Foyerbereich soll für Einheimische und Gäste auch außerhalb der Öffnungs- zeiten des Gemeindeamts (am Abend, an Sonn- und Fei- ertagen) bis 20 Uhr geöffnet sein. Im Verwaltungsbereich werden einige Umstellungen er- folgen. Der Postschalter wird neu positioniert und neue Büromöbel angeschafft.
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