Reith bei Kitzbühel

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2 Verfahren und Beschluss- fassungen hat es Einsprüche gegeben, die aber vom Lan- desverwaltungsgerichtshof ab- gewiesen wurden. Dies hat lei- der sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Derzeit ist noch ein Bescheid für die Bauwas- serhaltung ausständig. Sobald dieser von der Wasserrechtsbe- hörde vorliegt und rechtskräf- tig ist, kann mit den Bauarbei- ten durch die „Neue Heimat Tirol“ begonnen werden. Es ist geplant, 40 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen (2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen) zu errichten. Die Hälfte der Einheiten wird als Mietwohnungen zur Verfü- gung stehen, die andere Hälf- te als Eigentumswohnungen. Derzeit besprechen wir mit der „Neuen Heimat Tirol“ die Möglichkeit, diese Eigentums- wohnungen als „Mietkaufwoh- nungen“ anbieten zu können. Diese Mietkaufvariante sieht vor, dass man die Wohnung in den ersten Jahren nur mietet, der Kauf erfolgt dann später. Die bis dahin bezahlte Miete wird jedoch auf den Kaufpreis angerechnet! Dies soll vor allem jungen Fa- milien die Möglichkeit geben, sich eine Eigentumswohnung besser leisten zu können. Zu- dem kann man sich dadurch AUS DEM STANDESAMT nach Abschluss der Familien- planung noch einmal die Größe der Wohnung verändern. Die Vergabe der Wohnungen er- folgt durch den Gemeinderat der Gemeinde Reith. 2) Bildungszentrum Reith Auch an der Realisierung des Bildungszentrums Reith wird fest gearbeitet. Ausreichend Platz für e ine Kinderkrippe, den Kindergarten, die Volks- chule und auch Räume für die Landesmusikschule Kitzbü- hel sollen mit diesem Umbau geschaffen werden. Wichtig ist auch die Neugestaltung des Parkplatzes, damit ein si- cherer Schulweg für unsere Kinder möglich ist. Für die Neugestaltung der Parkflä- chen wurden von der Gemein- de 740 m² Grund angekauft. Zwischen Parkplatz und dem Bildungszentrum wird eine verkehrsfreie Fläche für die Kinder geschaffen. Weiters wird das gesamte Bil- dungszentrum barrierefrei ge- staltet. In den letzten Jahren haben sich im Bildungsbereich bei den Lernmethoden und Klassen- und Gruppengrößen viele Parameter verändert. Mit dem Umbau des Bildungszen- trums wollen wir diesen Ent- wicklungen Rechnung tragen und für die Reither Kinder ein perfektes Lernumfeld in einer neuen „Lernlandschaft“ schaf- fen. Das neue pädagogische Konzept im Kindergarten und gute Lernbedingungen in der Volkschule sollen eine gute Grundlage für den weiteren Bildungsweges eines jeden Kindes garantieren. Derzeit wird unter Einbindung aller Beteiligten (Architektenteam Tabernig & Zierl, Gemeinde- rat, Kindergarten- und Schul- pädagogen und die zuständi- gen Abteilungen des Landes Tirol) das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbes zur Baureife gebracht. Die exakte Planung des Bau- beginnes ist dieses Vorhaben besonders wichtig. Während der Bauzeit muss der Schul- betrieb ausgelagert werden. Eines ist uns hier besonders wichtig – die Qualität des Un- terrichtes darf auf keinen Fall darunter leiden. Wir haben bereits Gespräche mit ande- ren Gemeinden geführt die ein ähnliches Bauvorhaben zu realisieren hatten. Überall hat es funktioniert. Sobald das ge- naue Datum für den Baubeginn vorliegt, werden wir sofort öf- fentlich darüber informieren, in erster Linie natürlich die Eltern. Wie ihr seht, gibt es noch keine genaue Antwort auf die Frage: „Wann geht es los?“ Aber wir arbeiten mit Hochdruck an der Realisierung dieser zwei Pro- jekte. Leider geht es nicht im- mer so schnell, wie wir uns das wünschen. „Ein Politiker wünscht s ich Mut und Visionen. Doch nach sechsmonatiger Erfahrung wünscht er sich vor allem ei- nes: Geduld.“ Stanley Baldwin (1867– 1947), britischer Premiermi- nister Auch bei dem schwierigen Thema „Neubau Kohlhofer- brücke“ hat es Entscheidungen gegeben. Gegen den Willen der Gemeinde Reith hat das Land Tirol einen Enteignungs- bescheid gegen einen Grund- besitzer erlassen. In einem Schreiben hat die Gemeinde diese Vorgangsweise verurteilt und zum wiederholten Male Mithilfe bei der Lösung des Problems angeboten. Mittler- weile wurde vom betroffenen Grundbesitzer Beschwerde ge- gen diesen Bescheid erhoben. Nun beschäftigt sich das Lan- desverwaltungsgericht Tirol mit dieser Causa. Ich wünsche euch allen einen gedeihlichen Herbst und viel Vergnügen bei der Lektüre der aktuellen Gemeindezeitung. Stefan Jöchl, Bürgermeister Gestorben sind: Gestorben: Rosa Aufschnaiter Gestorben: Maria Franziska Hechenberger Gestorben: Anton Jöchl Gestorben: Maria Adelsberger Am 12. Juni 2017 Rosa AUFSCHNAITER, geb. am 16. 10. 1936, Gieringweg 18, 6370 Reith. Am 17. Juli 2017 Maria Franziska HECHENBERGER, geb. am 3. 10. 1953, Schösserweg 12, 6370 Reith. Am 18. Juli 2017 Anton JÖCHL, geb. am 9. 7. 1943, Raintal- weg 8, 6370 Reith. Am 11. September 2017 Maria ADELSBERGER, geb. am 3. 6. 1928, Tiefenbachweg 5, Unteregg, 6370 Reith. Redaktionsschluss für Berichte und Inserate in kommender Dezember-Ausgabe: 4. Dezember 2017
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