Reith bei Kitzbühel

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2 Feuerwerk uns Menschen erfreuen soll, geht für T iere die Welt unter: Sie nehmen den Lärm, die Blitze und den Schwefelgestank mitunter als lebens- bedrohliche Situation wahr. Feuerwer- ke versetzen die Tiere in Todesangst und lösen Schockzustände und Deso- rientierung aus. Es dauert häufig T age oder sogar Wochen, bis sich die Tiere von diesem Schock erholt haben. Probleme gibt es auch nach dem Feu- erwerk. Der Müll, der auf dem Boden landet, verschmutzt Feld und Flur, aber auch öffentliche Plätze. Nur we- nige fühlen sich dafür verantwortlich, die Papierfetzen und Plastikteile am nächsten Tag auch wieder wegzuräu- men. Diese Arbeit verbleibt dann bei den Landwirten und den Mitarbeitern von Gemeinde und Tourismusverband. Nicht auf dem Boden landen die bei der Verbrennung entstehenden Schad- stoffe. Diese Kleinstpartikel der Ra- keten verbleiben als Feinstaub in der Luft und stellen für viele Menschen eine gesundheitliche Belastung dar. Gut 90 Prozent der in Österreich g e- zündeten Pyrotechnik w erden zu Sil- vester in die Luft geschossen. Laut dem österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik werden damit innerhalb einer Nacht ähnliche Emis- sionswerte erzielt wie während eines ganzen (!) Jahres durch den Auto- und Lkw-Verkehr. Als Bürgermeister der Gemein- de Reith bitte ich Sie daher um Folgendes: Setzen Sie sich in Ihrem Freun- des- und Bekanntenkreis für e in Silvester ohne Feuerwerk ein. Wenn man mit den Kindern über d iese Problematik redet, werden sie es verstehen. Wer ein Herz für T iere und die Umwelt hat, sollte das Jahres- ende deshalb ohne Raketen und Knallkörper f eiern. Unbedingt weise ich darauf hin, dass das Abfeuern von Raketen im geschlossenen Ortsgebiet ausnahmslos verboten ist! Ich möchte noch die Gelegenheit nut- zen, um einen großen Dank an unsere Bauhofmitarbeiter, den Kommunal- techniker und die ausführenden F ir- men auszusprechen. Heuer wurden wir aufgrund der herrschenden Was- serknappheit im Bereich Astberg vor eine besondere Herausforderung ge- stellt. Es bestand Gefahr, dass es für d ie Bewohner im Winter keine aufrech- te Wasserversorgung mehr gegeben hätte. In Rekordzeit wurde daher eine neue Wasserleitung mit den da- zugehörigen t echnischen Einrichtun- gen von Lindental über Unteregg bis Sonnschwendt errichtet. Dadurch ist die Wasserversorgung für die Zukunft in diesem Bereich sichergestellt. Um dieses Vorhaben in so kurzer Zeit re- alisieren zu können, b raucht es den Einsatz, das Können und den Zusam- menhalt aller. Bravo Mander! Bedanken möchte ich mich auch bei allen Reitherinnen und Reithern, die sich im abgelaufenen Jahr für die Dorf- gemeinschaft eingesetzt haben. Dieses Engagement ist unbezahlbar. Allen Gemeinderäten und Gemeindemitar- beitern danke ich für die gute Zusam- menarbeit während des Jahres. Nur gemeinsam bringen wir etwas weiter. Ich wünsche allen Einheimischen und Gästen e in schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2019. Viel Vergnügen bei der Lektüre unse- rer Dorfzeitung. Stefan Jöchl Bürgermeister Nah und Frisch Markt schließt nach 23 Jahren seine Türen Über 2 Jahrzehnte lang w ar Familie Oberlindober als Nahversorger für die Reither Bevölkerung und seine Gäste da. Durch einen stetigen Rückgang d er Nachfrage und der Konkurrenz war man gezwungen zuzusperren. Zum Kundenservice des Lebensmittel- marktes gehörte auch seit neun Jah- ren die Postpartnerstelle in Reith. Bürgermeister S tefan Jöchl möchte sich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei Leonhard Oberlindober und seiner Frau Andrea mit Tochter Lisa für die Arbeit als Nahversorger, Trafikant und Postpartner bedanken und wünscht der Familie weiterhin viel Erfolg für die Zukunft. Leonhard & Lisa Oberlindober mit Bgm. Stefan Jöchl Danke für eure Treue
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