Kitzbühel

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Stadt September 2017 2 Die letzte Gemeinderatssit- zung vor der Sommerpause fand am Montag, 17. Juli, statt. Zu Beginn der Sitzung standen wie üblich Anträge des Bürgermeisters und des Stadtrates zur Beschlussfas- sung an. Der erste Tagesordnungs- punkt befasste sich mit ei- nem Kauf- und Dienst- barkeitsvertrag zwischen der Stadtgemeinde und der Bergbahn AG Kitzbü- hel. Bürgermeister Dr. Klaus Winkler berichtete, dass die Bergbahn AG Kitzbühel be- absichtigt noch im heuri- gen Sommer/Herbst den 3er- Sessellift Jufen abzutragen und etwas weiter westlich die 8-SB Jufen neu zu errichten. Die Umsetzung des Jufen- Projektes wurde durch die Bergbahn erst kurzfristig in Angriff genommen, nachdem sich ein geplanter Ausbau in Jochberg im Bereich Talsen/ Bärenbadkogel zerschlagen hat. Für den Bau der neuen Jufenbahn benötigt die Berg- bahn Grundstücksteile von der Stadtgemeinde, wobei wiederum die Grundstücke des bestehenden Jufenliftes von der Bergbahn nicht mehr benötigt werden. Der vorlie- gende Vertrag regelt die nöti- gen Grundstückstäusche und -verkäufe, sowie Dienstbar- keiten. Dieser wurde einstim- mig beschlossen. Dem nächsten T agesord- nungspunkt lag ein Woh- nungsverkauf einer Mutter an deren Sohn zu Grunde. Die Wohnung ist ein Ob- jekt der WE Wohnungsei- gentum im Siedlungsbe- reich Einfang. Da der Stadt hier ein Vorkaufrecht einge- räumt ist, ist die Stadt mit eingebunden. Im vorliegen- den Kaufvertrag wurde auch das Vorkaufsrecht durch die Stadt geregelt. Dem Vertrags- werk wurde einstimmig zuge- stimmt. Ebenfalls einstimmig wurde ein Systemkostenvertrag zwischen der Stadtge- meinde und der Austria Glas Recycling GmbH be- schlossen. Bürgermeister Dr. Winkler informierte, dass die Austria Glas Recycling GmbH (AGR) in Österreich das Sammel- und Verwer- tungssystem für Glasverpa- ckungen betreibt, vertraglich verbunden mit dem soge- nannten ARA-System (Alt- stoff-Recycling Austria AG) basierend auf dem Abfall- wirtschaftsgesetz und der Verpackungsverordnung. Die AGR erfüllt diese Aufgaben bereits seit Jahren zur volls- ten Zufriedenheit der Stadt- gemeinde, es gibt derzeit auch keinen weiteren Anbie- ter für die Sammlung von Glasverpackungen. Einem Dienstbarkeitszu- sicherungsvertrag mit der TIWAG konnte ebenfalls ein- stimmig zugestimmt werden. Die Rechtseinräumung be- trifft die Verlegung einer be- stehenden 30-kV-Leitung im Bereich Streiteck. Diese wird aufgrund des Ausbaus des bestehenden Werkstattge- bäudes Streiteck in ein mo- dernes Kompetenz-Center durch die Bergbahn AG Kitz- bühel erforderlich. Eine etwas längere Diskus- sion erfoderte der nächste Tagesordnungspunkt, der sich mit einem Fischauf- stieg beim Kapser Wehr beschäftigte. Der Bürger- meister informierte darü- ber, dass entsprechend einer EU-Wasserrahmenrichtlinie, des nationalen Gewässerbe- wirtschaftungsplanes 2009 und einer Verordnung des Landeshauptmannes vom 1. 12. 2011 zur Sanierung von Fließgewässern die Durch- gängigkeit von Fließgewäs- sern herzustellen wäre. Dies bedeutet für die Kap- ser Wehr, dass eine Fisch- aufstiegshilfe errichtet wer- den müsste. Der mit dieser Aus dem Gemeinderat Juli ST ADT AMT KITZBÜHE L Der brüchige F els oberhalb des Siedlungsgebietes Staudach sorgte in jüngster Zeit für einige Probleme. Speziell der Bau- ernhof zu Oberstaudach, im Volksmund bekannt als „Kuhhaut“, war von herabstürzenden F elsbrocken ständig bedroht. Von der Wildbach- und Lawinenverbauung wurde ein Projekt ausgearbeitet, das als Schutzmaßnahme auf einer Länge von 120 Metern ein Steinschlagschutznetz mit einer Höhe von drei bis vier Metern vorsieht. Durch die Unterstützung der Grundei- gentümer konnte auch ein Weg angelegt werden, der die Errichtung dieser Schutznetze erleichterte. Zudem dient der Weg als Fallboden für herabstürzende Steine. Im linken Bild zu sehen sind Waldaufseher Alois Erber und Bmstr. Markus Retten- wander, Leiter der städtischen T iefbauabteilung im Bauamt, bei einer Baustellenbesichtigung mit dem Bauleiter Martin Antretter (von rechts). Rechts ist in der Bildmitte das fertig gestellte Sicherheitsnetz ersichtlich. Sicherheit für Siedlungsraum
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