17.01.2019
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Kitzbühel und die Streif sind bereit

Vergangene Woche stand die Schneekontrolle für die 79. Hahnenkammrennen auf dem Programm. Nach den anhaltenden Schneefällen ist ausreichend Schnee vorhanden. Die Linienführung für den Europacup war ein Thema bei der Befahrung.

Kitzbühel | So gelassen wie heuer hat KSC-Präsident und OK-Chef der Hahnenkammrennen, Michael Huber, der Schneekontrolle schon lange nicht mehr entgegengeblickt. Die anhaltenden Schneefälle sorgten für eine mehr als ausreichende Auflage, wobei trotzdem noch die Schneekanonen im Einsatz sind. Dafür hat Hanspeter Schwaiger von der Bergbahn AG Kitzbühel eine plausible Erklärung: „Wenn wir diesen Meter Naturschnee präparieren, beträgt die Auflage nur noch 30 Zentimeter. Für die Rennen ist das zu wenig. Dafür braucht es zwischen 50 und 70 Zentimeter Schnee und deshalb beschneien wir noch zusätzlich.“

Trinkl hocherfreut über Streif und Ganslern

„Schöner kann man es eigentlich nicht haben“, eröffnete FIS-Race-Director Hannes Trinkl sein Statement zur Schneesituation auf den Pisten. Verständlich, denn genau an diesem Tag ließ sich die Sonne wieder über Kitzbühel blicken und präsentierte ein wahres Wintermärchen. „Die Schneekontrolle ist natürlich positiv, es ist genügend Schnee vom Start bis ins Ziel und die FIS ist mehr als froh, dass wir hier am Hahnenkamm sein dürfen. Heute haben wir über den Europacup, insbesondere die Linienführung gesprochen, der einige Tage vorher stattfindet. Heuer ist ausreichend Schnee, auch am Rand. Es steht noch viel Arbeit bevor, den ganzen Schnee zu verbinden und zu schauen, dass es eine kompakte Auflage gibt“, sagte Hannes Trinkl.

Die Arbeiten laufen nach Plan

Die beiden Pistenchefs Stefan Lindner (Ganslern) und Herbert Hauser (Streif) sind sich einig: Naturschnee ist schön anzuschauen, aber nicht optimal für eine Rennpiste. Die Arbeiten gehen auf beiden Strecken gut voran, vor allem durch den Einsatz der Pistenmaschinen. „Seit gut einer Woche sind die Maschinen auf der Streif im Einsatz, teilweise wird auch schon mit Wasser gearbeitet“, gibt Hauser einen Einblick auf den Ablauf der Streif. Am Slalomhang kommt ebenfalls Wasser zum Einsatz. „Wir versuchen natürlich die ganzen Wege und Übergange schön herauszuarbeiten, um die Charakteristik des Hanges zu betonen“, erzählt Lindner, der auch vermelden kann, dass sich die ersten Teams bereits für Trainingseinheiten auf dem Ganslernhang angemeldet haben.

Mittermayer-Weinhandl: „Ich bin nicht nervös“

Die Hahnenkammrennen sind für Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl nichts Neues. Er war beim Slalomteam im Einsatz, ehe er zum Rennleiter berufen wurde. „Ich bin nicht nervös. Ich bin jeden Tag am Berg und beobachte, wie die Arbeiten vorangehen. Es ist unglaublich, was da alles passiert!“, sagt Mittermayer-Weinhandl.

KSC warnt vor unseriösen Anbietern

„Die Eintrittskarten für die Hahnenkammrennen gibt es ausschließlich beim Kitzbüheler Ski Club“, sagt Präsident Michael Huber und warnt vor Online-Händler, die Karten anbieten. Die VIP-Karten sind bereits ausverkauft und die normale Eintrittskarte gibt es an den Eingängen zu kaufen. Elisabeth M. Pöll

 
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