15.01.2018
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„Kitzbühel schießt bald scharf“

Deutliche Verbesserungen im Verkehrsfluss sieht Kitzbühels Straßenreferent Hermann Huber, jedoch gibt es noch einige Möglichkeiten für eine Optimierung. Um die Sicherheit in Kitzbühel zu verbessern, werden bis zur Sommersaison drei Radarkästen Temposünder einbremsen.

Kitzbühel | Von einer deutlichen Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses zwischen Sportpark und Pfarrauparkplatz zu den Feiertagen und während der Hochsaison spricht Kitzbühels Straßenreferent Hermann Huber. Das massive Verkehrsaufkommen zwischen 15 und 18 Uhr gab es zwar, jedoch konnte durch Aufhebung der Einbahnregelung in der Malinggasse sowie der Installierung einer Sicherheitsfirma in der Jochberger Straße der Verkehr am Fließen gehalten bzw. erhöht werden“, stellt Huber fest. „Im Bereich der Schwarzseestraße gibt es sicherlich noch Möglichkeiten für eine Verbesserung. Primäres Ziel der Einbahnregelung in diesem Bereich sowie in der Franz-Reisch-Straße ist die Entleerung des Hahnenkammparkplatzes und der Gewährleistung der Sicherheit“, erklärt Huber. Ein Schritt in die Richtung ist dabei die Ausnahmeregelung für Taxis und Hotelbusse, die gegen diese Einbahn fahren dürfen, führt Huber an. Für eine komplette Entlastung von Kitzbühel braucht es laut Hermann Huber eine große Lösung, nämlich die der Umfahrung bzw. der geplanten Verkehrsspange.

Viele Strafmandate und Abgeschleppungen

„In Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, der Stadtpolizei und einer privaten Sicherheitsfirma haben wir im Bereich Rosenapotheke bis zur Aquarena rigorose Kontrollen durchgeführt und seit 27. Dezember in diesem Bereich 70 Anzeigen erstattet. Zudem wurde auch abgeschleppt, mehr als in den vergangenen Jahren, jedoch ist das rechtlich nicht immer so einfach“, erklärt Huber. „Nur weil einer falsch parkt, gibt es noch keine Berechtigung ,das Fahrzeug abzuschleppen. Wenn es aber diese Berechtigung gibt, lässt unsere Stadtpolizei auch abschleppen“, sagt Huber.

Luft nach oben gibt es immer, die Einbahnregelung zwischen 15 und 18 Uhr wird nach der Saison evaluiert, wobei ich nicht glaube, dass wir die Einbahn generell wegbringen, aber es gibt vielleicht Verbesserungsmöglichkeiten“, sagt Kitzbühels Straßenreferent Hermann Huber. Durch das Einfahrtsverbot in die Schwarzseestraße entsteht eine massive Mehrbelastung für die Brixentaler- und St. Johanner Straße. „Dessen sind wir uns bewusst, aber es ist wichtig, dass wir innerstädtisch entlasten, damit die Einsatzfahrzeuge jederzeit durchkommen“, erklärt Huber.

Drei neue Radarkästen für die Gamsstadt

Im Budget für das Jahr 2018 ist die Anschaffung von drei Radarkästen bereits geplant, noch vor der Sommersaison sollen diese auch aufgestellt werden. „Es geht uns dabei nicht um eine Abzocke, sondern darum, dass die Sicherheit auf bestimmten Straßen erhöht wird“, erklärt Hermann Huber. Zwei dieser Geräte werden in unmittelbarer Nähe zu den Schulen aufgestellt. „Im Bereich der Klostergasse, gegenüber der Volksschule wird ein Radar aufgestellt, der zweite Kasten wird in der Traunsteinerstraße im Bereich der NMS/LMS stehen“, erzählt Huber. Das dritte Gerät wird seinen Dienst am Bichlnweg (Badhaussiedlung) verrichten. „Dabei handelt es sich um ein Wohngebiet, in dem viele Kinder wohnen. Aus diesem Grund gibt es hier auch eine 30 km/h Beschränkung“, sagt Huber und sieht es für die heimischen Lenker als erzieherische Maßnahme.

„Die neuen Radargeräte sind hochmoderne Prototypen, die in beiden Richtungen Frontradar machen und damit auch im Ausland lückenlos exekutierbar sind“, erzählt Hermann Huber.

Derzeit läuft die Prüfung der Standorte durch das zuständige Ministerium, wobei Huber von einer Genehmigung ausgeht, da die Erfahrungswerte klar dafür stehen.

Generalsanierung Jochberger Straße

Als zweiter Schwerpunkt für die Sicherheit ist eine Generalsanierung der Jochberger Straße geplant, um die Sicherheit zu erhöhen. Dabei geht es nicht nur um eine Belagssanierung, sondern auch die Einbauten werden verbessert und optimiert. „Zudem gilt es die verkehrsrechtliche Situation richtigzustellen und ein ganz wichtiger Punkt für mich ist die Straße gestalterisch aufzuwerten, um den Leuten das Gefühl zu geben, sie fahren in eine schöne Stadt“, sagt Huber. Eines kann der Straßenreferent aber versichern: „Es werden in der Jochberger Straße keine Parkplätze verloren gehen, aber der Verkehrsfluss verbessert.“
Elisabeth M. Pöll, Bild: Fotolia

 
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