02.12.2019
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Kitzbühel plant große Projekte

Vergangene Woche wurde im Saal der Landesmusikschule die öffentliche Gemeindeversammlung der Stadt Kitzbühel abgehalten, bei der Bürgermeister Klaus Winkler über umgesetzte Projekte, Neuerungen und auch geplante Vorhaben berichtete.

Kitzbühel | Bei der Gemeindeversammlung, die vergangene Woche im Saal der Landesmusikschule abgehalten wurde, berichtete Bürgermeister Klaus Winkler über die Aktivitäten der Stadtgemeinde – welche Projekte realisiert oder in Angriff genommen wurden und welche wesentlichen Dinge sich noch im Rathaus ereigneten. Zudem erhielten die anwesenden Bürger auch noch einen Einblick in bevorstehende Vorhaben.
Nach einem Blick auf statistischen Zahlen und die Stadtfinanzen gab Bürgermeister Winkler einen Einblick in die Wohnraumschaffung der Stadtgemeinde. In der Badhaussiedlung wurden vergangene Woche 17 neue Wohnungen übergeben und in der Zehn-Jahres-Bilanz konnte Winkler auf insgesamt 390 neue Wohnungseinheiten, die seitens der Stadt geschaffen wurden, verweisen.
„2019 war eines der intensivsten Jahre im Straßenbereich“, sagt Bürgermeister Winkler. Die Jochbergerstraße samt Kapserbrücke ist in der Fertigstellungsphase und auch die Sanierung des Weges Kampern-Oberaigen geht in die finale Phase. Saniert wurden auch die Gänsbachgasse samt der Unterführung und auch die Stiege zur Josef-Pirchl-Straße wurde aufwendig erneuert. Belagsarbeiten wurden auch an der Ehrenbachgasse, Josef-Herold-Straße und in der Klostergasse durchgeführt. Im Zuge des Neubaus des Probelokals für die Stadtmusik Kitzbühel wurde der Vorplatz der Volksschule neu gestaltet. Die Neugestaltung des Stadtparks ist ebenso angelaufen, hier wurden bereits die Wege gepflastert, die Begrünung soll im kommenden Jahr folgen.

40 Einreichungen für Stadtjubiläum
„Der Masterplan für das Stadtjubiläum steht. Nach unserem Aufruf an die Bevölkerung wurden 40 Projekte eingereicht, dazu kommen noch eigene Projekte“, informierte Bürgermeister Klaus Winkler über den Status quo für das bevorstehende Stadtjubiläum „750 Jahre Kitzbühel“ im  Jahr 2021 und stellte auch das dafür kreierte Logo vor. Als schwieriges Unterfangen stellt sich die Schaffung eines Jugend-Kultur-Cafes in der Hinterstadt dar, da man auch gastronomisches anbieten will und hier zahlreiche bürokratische Hürden zu überwinden hat.
Winkler informierte auch über das neue Stadtarchiv und die Fassadensanierung an der NMS Kitzbühel.

Wohnprojekt in der Ehrenbachgasse
Auch im kommenden Jahr plant man, in der Stadtgemeinde Wohnraum zu schaffen. Die Planungen für ein Wohnprojekt mit ca. 30 Wohnungen in der Ehrenbachgasse laufen. „Die Planungen sind noch in der Anfangsphase, das Grundstück hinter der ‚Stadtsäge‘ ist im Besitz der Stadtgemeinde Kitzbühel“, erzählt Winkler. Im Bereich Sonngrub steht noch ein Grundstück für ein Wohnhaus mit fünf bis sechs Einheiten zur Verfügung.

Herausforderung Gesundheitszentrum
Als schwieriges Unterfangen erweist sich die geplante Erweiterung am Gesundheitszentrum. Geplant ist ein Expansion des Altenwohn- und Pflegeheims, aber auch eine Aufstockung des Gesundheitszentrums, die im Zuge einer Sanierung der Dachlandschaft erfolgen soll. „Die Projektierung und die planerischen Arbeiten sind am Laufen, jedoch gibt es Probleme bei der Statik und dem Brandschutz. Wir arbeiten ja schon länger an dem Projekt, jedoch wird die Umsetzung fraglich. Derzeit arbeiten die Fachleute daran, ob es möglich ist“, erklärt Bürgermeister Winkler, der die Wichtigkeit der Erweiterung betont.

Begleitstraße und Kreisverkehr in der Langau
Ein wichtiges Straßenprojekt wird im kommenden Jahr umgesetzt. In der Langau, Bereich Fußballplatz, wird eine Begleitstraße sowie ein Kreisverkehr errichtet, um eine große Gefahrenstelle zu entschärfen. Im Bereich Staudach und beim Fußballplatz werden zwei Kreisverkehre errichtet und aus den bisherigen zwei Spuren werden drei, wobei die dritte Spur eine zur Bundesstraße abgetrennte Parallelstraße wird. Damit gibt es eine sichere Anbindung für die Häuser in der Langau und dem Ortsteil Sonngrub. Dazu wird auch noch das Hochwasserprojekt in der Langau umgesetzt. Für Straßenreferent Hermann Huber hat dieses Projekt oberste Priorität und muss 2020 umgesetzt werden.
Wie Bürgermeister Winkler betont, haben der Kreisverkehr und die Parallelstraße aber nichts mit der geplanten Umfahrungsspange zu tun, an der intensiv gearbeitet wird. „Die Anbindung der Hahnenkammbahn ist entscheidend, es wird geprüft ob eine vierspurige Lösung zwischen der jetzigen Talstation der Hahnenkammbahn und der Bundesstraße möglich ist. Vierspurig deshalb, weil es neben den beiden Fahrtrichtungen auch Auffahrten braucht“, erklärt Winkler. Die Verkehrsspange verläuft zwischen dem Portal Lebenbergtunnel und der Langau und ist unterirdisch geplant. Elisabeth M. Pöll

Die Gefahrenstelle in der Langau soll im kommenden Jahr entschärft werden. Foto: Pöll

 
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