05.03.2017
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Kitzbühel goes China

Mit dem Auftrag den chinesischen Markt zu erobern, reiste eine vierköpfige Kitzbüheler Abordnung in das Reich der Mitte. Neben den zahlreichen Gesprächen konnte das Quartett auch viele Eindrücke sammeln.

Am 14. Februar durfte ich gemeinsam mit Brigitte Schlögl (Direktorin von Kitzbühel Tourismus), Viktoria Veider (Marktforschung Kitzbühel Tourismus) und Jörg Kickenweitz von der Bergbahn AG Kitzbühel die Reise nach China antreten. Während des zehntägigen Aufenthaltes in China standen neben zahlreichen geschäftlichen Gesprächen mit Reiseveranstaltern, Journalisten und Resortbertreiber auch Reisen in verschiedene Skiresorts auf dem Programm. China ist der aufstrebende Markt. Derzeit wird die Zahl der Wintersportler mit 15,1 Millionen beziffert, bis zu den olympischen Winterspielen im Jahr 2022 soll die Zahl der Wintersportinteressierten auf 300 Millionen gesteigert werden.

Ein pulsierende Stadt

Nach neun Stunden Flug landete unser Lufthansa-Flieger in der Metropole Peking. Nach dem perfekten Service unseres Hotels Kempinski, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause auch gleich zum ersten Essen. Eine köstliche Peking Ente wurde uns serviert.

Die chinesische Hauptstadt ist ja auch berühmt für ihren Smog. Deshalb organisierten wir uns auch gleich beim Concierge Atemschutzmasken, die wir aber nicht wirklich benötigten, da die Luftqualität während unseres Aufenthaltes gut war.

Was uns an der Metropole Peking aber am meisten faszinierte, war der Verkehr. Getreu dem Motto „wer bremst, verliert“ rollen die unzähligen Fahrzeuge durch die Stadt und bahnen sich durch Hupen den Weg.

Tags darauf besuchten wir die ISPO in Peking. Für uns war der Vortrag von Benny Wu zum Thema des chinesischen Ski Marktes besonders interessant. Das Gelände der ISPO befand sich in unmittelbarer Nähe der Olympiastätten von 2008. Dadurch konnten wir auch die Stadien, wie das „Vogelnest“ bestaunen.

Nach einem Spaziergang durch das „alte“ Peking folgte noch der Austausch mit Österreich Werbung in China beim Abendessen.

Auf in die Skigebiete

In den folgenden Tagen standen drei Skigebiete auf unserem Reiseplan. Genting in den Ausläufen der Mongolei, Jilin in Nordosten der Volksrepublik und Beidahu, das älteste Skiresort in China waren unsere Ziele.

Während bei uns die Skigebiete gar nicht groß genug sein können, ist in China hier eher Bescheidenheit angesagt. Zwischen vier und acht Liftanlagen stehen den Wintersportlern zur Auswahl, wobei der Preis für die Tageskarte jene unserer Skigebiete um ein Vielfaches überschreiten. Zudem sind die Resorts fest in einer Hand: Liftgesellschaft, Hotel, Verleih und die Gastronomie werden von einem Unternehmen betrieben.

In Genting wurde auch das Skirennen der Wirtschaftskammer Österreich ausgetragen. Den Tagessieg bei den Damen holte sich Viktoria Veider und Brigitte Schlögl wurde Dritte.

Ein echter Touri-Tag

Die Rückreise aus den Skigebieten wurde für uns zur Gedulds­probe. Aufgrund von Schneefällen wurde unser Flug um fast sieben Stunden verschoben. Erst in den frühen Morgenstunden kamen wir wieder in Peking an. An diesem Tag besuchten wir auch noch die österreichische Botschafterin, Irene Giner-Reichl.

Vor der Heimreise konnten wir noch einen echten Touristentag erleben. Zuerst wanderten wir durch die Verbotene Stadt, der Residenz des chinesischen Kaisers, danach wurden wir in die Geheimnisse der Seidenproduktion eingeweiht. Höhepunkt des Tages war aber der Besuch der chinesischen Mauer. Ein imposantes Bauwerk, das mit seinen 21. 196 Kilometern einen starken Eindruck hinterließ. Elisabeth M. Pöll
Mehr dazu im Blog von Kitzbühel Tourismus.

 
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