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20.10.2019
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Kirchberg drückt auf die Bremse

Verkehrsberuhigung ist das große Ziel der Gemeinde Kirchberg. In naher Zukunft soll das gesamte Gemeindegebiet zur 30 km/h Zone werden – einige Durchzugsstraßen sind davon ausgenommen. Als weitere verkehrsberuhigende Maßnahme ist zwischen dem Kreisverkehr im Ortskern und der Landbrücke sowie auf der Dorfstraße eine Begegnungszone angedacht.

Kirchberg | Noch haben die Kirchbergerinnen und Kirchberger Zeit, sich mit der Idee des Gemeinderats für die Verkehrsberuhigung im Ort anzufreunden. „Wir werden dieses Vorhaben zuerst komplett planen, Gespräche mit Grundeigentümern führen und voraussichtlich erst im Jahr 2021 einen entsprechenden Posten im Bugdet vorsehen – danach startet die Umsetzung“, erklärt Bürgermeister Helmut Berger gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger. Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen will man nicht mit einem Darlehen finanzieren und daher wird das Projekt hinten angereiht. Nach der Sanierung der Tiefgarage, dem Bau des Musikhauses, der Schaffung des Oberflächenkanals, etc. will man sich um die Verkehrsberuhigung kümmern.

5.000 Autos innerhalb von 24 Stunden
Für diese geplanten Maßnahmen bedarf es eines Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates. Daher trug Rosalinde Golser-Schipflinger (SPÖ, Obmann-Stv. im Ausschuss Verkehr) das geplante Vorhaben im Gemeinderat vor. „Wir haben Ende Juli bzw. Anfang August eine Verkehrszählung über 24 Stunden durchgeführt und in diesem Zeitraum waren 5.000 Autos unterwegs“, berichtete Golser-Schipflinger. Dieses hohe Verkehrsaufkommen ist einer der Gründe, warum man in Kirchberg das Tempo drosseln will – 30 und 40 km/h-Zonen sollen geschaffen werden. Aber auch für die Sicherheit der Fußgänger bzw. für neue Zebrastreifen braucht es eine Temporeduzierung, wie Rosalinde Golser-Schipflinger ausführt. Eine solche Fußgänger-Querung wäre in der Kitzbüheler Straße bei der Kreuzung Meitl­feld gewünscht – dazu muss aber auch noch eine Prüfung erfolgen.
Abseits der Hauptrouten (Kitzbüheler Straße, Spertendorferstraße und Aschauer Straße) soll das Tempo gedrosselt werden. Dies ist auch ein Punkt bei der Zertifizierung zur familienfreundlichen Gemeinde.
Als eine weitere verkehrsberuhigende Maßnahme, die auch zur Belebung des Ortskerns beitragen wird, sind Begegnungszonen angedacht. Auf der Hauptstraße – zwischen dem Kreisverkehr und der Landbrücke  – sowie auf der Dorfstraße will man diese Zonen einrichten. Für die Finanzierung soll kein Darlehen aufgenommen werden. Daher wird das Projekt zuerst komplett geplant und 2021 ins Budget aufgenommen.
Der Grundsatzbeschluss wurde mit zwei Gegenstimmen abgesegnet. Damit können die Verordnungen geplant werden.

Konträre Meinung zu Radarkästen
Im Verkehrsausschuss sprach man sich gegen die Geschwindigkeitskontrollen mit Radarkästen aus, wie Golser-Schipflinger dem Gemeinderat berichtete. Mobile Messstationen, die mit Smileys auf die Geschwindigkeit reagieren, reichen als erzieherische Maßnahme, war man sich im Ausschuss einig. Damit waren GR Martin Aschaber und Vize-Bgm. Andreas Schipflinger nicht einverstanden. „Wichtig wäre, wenn die jetzigen Beschränkungen eingehalten werden. Die Geschwindigkeiten werden jetzt schon überschritten“, sagte Aschaber.  Für eine Geschwindigkeitskontrolle sprach sich Schipflinger aus, denn ohne diese werden die Beschränkungen nicht viel bringen. „Über Sanktionierungen kann man noch nachdenken und diskutieren“, schloss Bürgermeister Helmut Berger die Diskussion. E. M. Pöll

Das Tempo wird in Kirchberg in naher Zukunft ordentlich gedrosselt. Im gesamten Ortsgebiet gilt Tempo 30 oder 40 – nur die Hauptverkehrsrouten (Kitzbüheler Straße, Aschauer Straße und Spertendorferstraße) sind davon ausgenommen.

 
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