04.09.2017
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Keine Antwort dazu

Die Berichterstattung in Bezug auf Asylwerber gestaltet sich seit jeher zäh. Kaum ein betroffener Bürgermeister gibt gerne darüber Auskunft. Bei Anfragen wird oft nicht zurückgerufen und Mailanfragen werden leicht „übersehen“.

Fieberbrunn, Bezirk | Oftmals hilft nur der offensive Wink mit dem Zaunpfahl, dass keine Stellungnahme zu Problemen oder Vorgängen bezüglich Asylwerber  im Ort ein schlechtes Licht auf die Gemeindeführung werfen könnte.

Auf taube Ohren und Augen gestoßen

Auch beim Innenministerium, das für das Heim in Fieberbrunn zuständig ist, sind wir dieses Mal auf taube Ohren und Augen gestoßen. Unsere Telefon- und Mailanfragen wurden nicht beantwortet.

Gerne hätten wir Sie darüber informiert, was sich mit 1. November beim Heim am Bürglkopf in Fieberbrunn im Detail ändert, warum Menschen mit negativen Asylbescheid „gesammelt“ an einem Ort untergebracht werden und was mit Menschen passiert, die nicht freiwillig in eine Rückkehrer-Einrichtung einziehen wollen.

Werden in den Rückkehrerquartieren nur Menschen aus Ländern untergebracht, mit denen Österreich eine sogenannte „Rücknahmevereinbarung“ hat – wo eine Abschiebung also möglich ist? Oder werden dort auch Menschen aus Ländern, wie z.B. Marokko, untergebracht, die von ihren Heimatland nicht mit offenen Armen empfangen werden?

Fragen über Fragen. Keine Antworten zu geben, öffnet den Populisten wieder Tür und Tor.
Johanna Monitzer

 
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