16.02.2018
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KSC-Läuferin „Koasa-Königin“

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und super präparierete Loipen – die rund 1800 Teilnehmer des 46. Koasalaufs fanden nahezu perfekte Verhältnisse vor.  

St. Johann | Drei Tage lang stand die Region in und um St. Johann am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des „Koasa­laufes“. Bereits zum 46. Mal ging der beliebte Volkslanglauf über die Bühne – und rund 1.800 begeisterte Langläufer, darunter rund 200 Kinder, sorgten in den unterschiedlichen Distanzen für spannende Rennen.

„Es ist alles super gelaufen“, strahlte Ok-Chef Fred Neuner nach diesem arbeitsintensiven Wochenende. Auch Koasa­lauf-Präsident Sigi Joast zeigte sich zufrieden. Rund 300 freiwillige Helfer, die bereits Tage vorher im Einsatz waren, machten den Langlaufevent ebenfalls zum Erfolg.

Duell in der Kälte

Bereits am Donnerstagabend fiel mit dem „Nachtkoasa“ der Startschuss für das lange Langlaufwochenende. Den nächtlichen Wettkampf nutzten viele Lang­läufer bereits als Vorbereitung für die langen Distanzen am Wochenende. Zwei Stunden lang lieferten sich die zwölf Zweier-Teams auf der 2,6 Kilometer langen Runde im Koasastadion ein hartes Duell in der Kälte. Knapp die Nase vorn hatten „Die Mühlis“ mit 17 absolvierten Runden.

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Am Samstagvormittag fiel dann um 9.30 Uhr der Startschuss für die Klassiker. Unter den hunderten Teilnehmern waren natürlich auch heuer die vier „Legenden“, jene vier Männer, die an allen 46 Kaiserläufen teilgenommen haben. Werner Patz aus Kainach, Hans Richter aus Kirchweidach und Franz Steinkogler aus Ebensee ließen es sich auch heuer nicht nehmen, in St. Johann mit  dabei zu sein. Und natürlich war auch  Franz Puckl sen. aus Going auf der Loipe. Der 82-jährige Lokalmatador lief an der Seite seines Sohnes die acht Kilometer-Distanz mit. Eine anstehende Knie-OP hatte der begeisterte Langläufer kurzerhand auf nach den Koasa verschoben.

Sieg blieb in Österreich

Spannende Szenen spielten sich auch bei der Königsdisziplin des Tages – dem Bewerb über 50 km im klassischen Stil – ab. Ganz knapp konnte Stefan Sutter aus Österreich den Norweger Osvold Marius (2:29:35,44) abhängen – dicht gefolgt von Thomas Steuer. Bei den Damen siegte die Tschechin Katerina Smutna vor ihrer Landsfrau Sarka Stadlerova und Ella Jackson aus Australien.

„Wir haben heuer etwa 100 Norweger am Start“, wusste Fred Neuner überdies zu berichten. Die Teilnehmer stammten im Übrigen aus fast 30 Nationen, sind die Organisatoren stolz.

Ein kleiner Wermutstropfen allerdings ist für Neuner der Mini-Koasa. „Wir hatten schon bis zu 400 Kinder, heuer waren es knapp 200, die teilnahmen.“ Diese 200 Buben und Mädchen waren auf den Distanzen von 400 Metern bis zu vier Kilometern mit viel Kampfgeist und Stärke unterwegs und kämpften auf der Loipe um jeden Meter und jede Sekunde.

Kössener holte Sieg

Am Sonntag war beim 50 km-Skating-Wettbewerb u.a. der Tiroler Biathlet Felix Leitner mit am Start, der schluss­endlich Dritter wurde. Den Bewerb konnte der Deutsche Michael Willeitner für sich entscheiden, dicht gefolgt von Toni Escher (Deutschland).  Bei den Damen konnte sich Sigrid Mutscheller (Deutschland) gegen die Zweitplatzierte Barbara Häsch durchsetzen. Den dritten Platz konnte Sarina Käfferlein ebenso nach Deutschland holen.

Den Skatingbewerb über 28 km entschied Tobias Moosmann aus Kössen mit einer Wahnsinnszeit von 1:09:13,24 ganz knapp vor Nikolaus Leitinger und Peter Brunner für sich. Bei den Damen siegte Julia Schwaiger knapp vor Susanne Hoffmann und Lisa Scheufele.

K100 forderte

Für die Wertung des „K100“ absolvierten die Teilnehmer nicht nur am Samstag den 50 km-Klassisch-Bewerb, sondern skateten am Sonntag weitere 50 Kilometer über die Loipen. Die Ergebnisse beider Tage wurden zur Kombiwertung herangezogen und so der Gesamtsieger ermittelt. Heuer konnten sich  zum zweiten Mal der Schweizer Martin Furrer mit einer Top-Leistung zum „Koasakönig“ krönen. Bei den Damen war Barbara Laner vom Kitzbüheler Ski Club mit der Zeit von 5:53:07 Stunden nicht zu schlagen und krönte sich „Koasa-Königin“. Doch auch die Ergebnisse weiterer Teilnehmer aus dem Bezirk konnten sich sehen lassen. So erlief sich Toni Ehrensberger (KSC) den achten Platz und war damit bester Österreicher. Fritz Kaufmann vom SC St. Johann erlief sich den 12. Rang. Klaus Embacher (KSC) wurde 21.
Margret Klausner

 
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