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09.05.2019
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Interessenskonflikt unterstellt

Mit den Vorwürfen eines Interessenskonflikts wird Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler konfrontiert. „Wieder einmal eine primitive Sudelkampagne der FPÖ. Meine Kanzlei hat weder mit dem Immobilienverkauf was zu tun, noch wurde eine Inventarliste erstellt“, kontert Winkler.

Kitzbühel | Die Tiroler FPÖ sieht einen Interessenskonflikt beim Kitzbüheler Bürgermeister Klaus Winkler. Laut einer Presseaussendung der FPÖ sei der Verkauf der Oetker-Villa über eine Firma mit Sitz bei der Kanzlei des Bürgermeisters abgewickelt worden. Dem Vertrag war auch eine Inventarliste beigeschlossen, die an die Kanzlei von Winkler adressiert war.

„Das ist alles an den Haaren herbeigezogen. In dieser Causa ist meine Kanzlei nicht in die Immobilienabwicklung involviert. Vertragsabwicklungen erfolgen bekanntlich durch Anwälte. Pikant ist dabei, dass der Ex-FPÖ Bürgermeister Wendling den Immobilienkauf abgewickelt hat“, wehrt sich Winkler der Vorwürfe. Die Inventarliste wurde zwar an die Kanzlei von Winkler geschickt, aber nicht von seinem Büro erstellt oder bearbeitet.

Kitzbühels FPÖ-Stadtparteiobmann LAbg. Alexander Gamper wirft dem Kitzbüheler Bürgermeister zudem Klientelpolitik vor. „Gampers Vorwurf einer Klientelpolitik ist absurd, da in Kitzbühel jeder weiß, was ich mit meiner Siedlungspolitik für die Einheimischen geleistet habe – selbst Gamper, der von der Stadt ein Reihenhaus zugewiesen erhielt“, kontert Winkler.

Die Liegenschaft am Schwarzsee wurde 2014 von dem deutschen Unternehmer samt baufälligem Haus gekauft. Das Gebäude wurde abgerissen und durch ein neues Haus ersetzt. Nun wurde die Immobilie um einen zweistelligen Euro-Millionen-Betrag verkauft.
Elisabeth M. Pöll

 
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