02.12.2018
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Hoffnung trägt den Sieg davon

Es ist ein Glück, dass der Mensch stets alle Sinnesorgane wach bei sich hat. Nur die Augen hätten bei der aktuellen Ausstellung der Kitz-Award-Preisträger im Museum St. Johann nämlich nicht ausgereicht.

St. Johann  | Die Siegerin in der Kategorie Wandbilder, Ulla Neuhaus aus Hussum an der Nordsee, spricht sogar direkt das Herz in ihrem seelenvollen Werk „Hoffnung – Licht des Lebens“ an. In einem denkbar knappen Juryfinish lag sie vor dem jungen Niederösterreicher  Georg Pummer. Drittplatzierte wurde Andrea Rozorea, auf den Plätzen folgen Gottfried Krogler, M.M. Jansen, Danny Liska, Michelle Kranz, Daniel Wimmer, „Jaru“ und Franz Eberharter.

Ein magischer Dschungel

Zu einem der beinahe schon magnetischen Anziehungspunkte der Schau wurde zudem das Siegerbild in der Kategorie Fotografie, „Nautia“ von Alexander Maria Lohmann aus dem Ötztal. Die phantastische Komposition eines „Großstadtdschungels“ vereint wunderbare Details in sich und lädt zum Verweilen ein. Zweiter in der Kategorie Fotografie wurde Heinz Allemann, Dritte Edeltraud Griesbaum.

Dagmar Vogts dynamische Bronzefiguren holten den ersten Preis in der skulpturalen Kategorie. Knapp dahinter reihen sich Sonja Riemer und Erich Geiger ein.  

Hohe Qualität der Einreichungen

Die Exzellenz der eingereichten Werke erschwerte es der Fachjury heuer besonders, die einzelnen Preisträger zu küren, wie Rudolph Pigneter (Kitz Art Verein) in seinen Begrüßungsworten mehrfach betonte. „Das Projekt zeigt, dass der Award eine internationale Ausstrahlung hat und nicht an einzelne Länder oder Kulturen gebunden ist“, ergänzt Pigneter. Sogar Einreichungen aus Frankreich oder Russland wurden begutachtet. Die Jury besteht unter anderem aus LRin Beate Palfrader, Johanna Penz (Direktorin Kunstmesse Art Innsbruck) und Künstler Gerhard Almbauer. Das Gremium unterzieht alle Werke einem zweiteiligen Entscheidungsprozess, der die Besten der Besten herausfiltert.

Der Kitz Award wurde 2012 in‘s Leben gerufen und somit heuer zum siebten Mal ausgetragen. Nicht nur das Verbreitungsgebiet hat sich gesteigert,  auch die Zahl der Teilnehmer wurde im Laufe der Jahre deutlich größer. Zunächst waren es rund 70, heuer freut man sich über einen Rekord von mehr als 300 Einreichern. Rund 250 davon ritterten übrigens bei den Wandbildern um den Sieg und machten diese Kategorie somit zur absoluten Königsklasse.

Bei der Gala anlässlich der Preisverteilung sorgte „Mister Sax“ für flotte Klänge – Mundartdichter Kurt Pikl gab ebenfalls noch hohe Kunst zum Besten. Alle Einreichungen sind unter www.kitz-award.at abrufbar. Elisabeth Galehr

Bild: Andrea Hauser (l.) überbrachte den Preisträgern (im Bild: Alexander Lohmann, 2.v.l., und Georg Pummer) die Glückwünsche der Gemeinde, denen sich Organisator Rudi Pigneter (2.v.r.) und Jurymitglied Johanna Penz (r.) anschlossen. Foto: Galehr

 
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