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13.01.2017
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Heimatbühne „spielt verrückt“

Vor brechend vollem Haus feierte die Heimatbühne Kitzbühel mit ihrem aktuellen Stück „Der irre Theodor“ Premiere.

Kitzbühel  | Dabei haben es Vater und Sohn Gatterer faustdick hinter den Ohren: Während der Senior, Theodor, sein Geld bei Pferdewetten verspielt hat, wurde Andreas nackt beim Tanzen in einer Stripbar fotografiert. Nun droht seine Verlobung mit Flora, einer lieblichen und vermögenden Kaufmannstochter, zu platzen.

Da ist guter Rat teuer und es scheint tatsächlich nur einen Ausweg aus dem Schlamassel zu geben – Theodor muss verrückt spielen. Ob das gut geht?

Die schwungvolle Komödie hat alle Zutaten für einen unterhaltsamen Klamauk zu bieten – angefangen bei den liebevoll ausgestalteten Charakteren bis hin zu den spritzigen Dialogen und einer Handlung, die die bewährte Mixtur eines gelungenen Lustspiels mit Bravour vorexerziert.

Charmantes Ensemble

Das ist der Rahmen, in dem das Ensemble der Heimatbühne seine Künste entfalten darf. In „Der irre Theodor“ gelingt dies den Kitzbüheler Mimen einmal mehr aufs Trefflichste.  Alleine schon die vielsagende Mimik auf Josef Wallners („Theodor Gatterer“) Gesicht ist den Theaterbesuch wert. Fleißige Schützenhilfe auf der Bühne erhält er von der patent agierenden Christl Planer in der Rolle der Gattin Melanie und von Klaus Ritter, der den Gatterer-Spross Andreas spielt.

Zwar nur eine kleine, aber umso feinere Rolle hat Ludwig Wagstätter diesmal inne – als Pantoffelheld Benjamin Holzapfel waren ihm bei der Premiere zahlreiche Lacher sicher. Greti Wagstätter fühlte sich sichtlich wohl in ihrer Rolle als Kamilla, der kratzbürstigen Schwiegermutter in spe. Auch sie trug einen guten Teil zur stimmigen Aufführung bei. Charmant und auf den Punkt gebracht waren zudem die Leistungen der beiden jungen Damen des Stücks: Patricia Krimbacher alias Flora und Christl Prethaler in der Rolle der „frechen Lotte“.  

Stefan Ritter sen., der normalerweise auf der Bühne seine Talente auslebt, zeichnet diesmal für die Regie verantwortlich. Er bewies ein gutes Auge für die Pointen des Stücks, die von den Gamsstädter Spielern akkurat heraus gearbeitet worden sind.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte: Die weiteren Spieltermine sind am Mittwoch, 18., sowie 25. Jänner, am Mittwoch, 1., und 8. Februar, am Freitag, 17. Feburar, am Mittwoch, 22. Februar, sowie am Freitag, 3., und Freitag, 10. März, jeweils um 20 Uhr im Kolpinghaus Kitzbühel.  
Elisabeth Galehr

 
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