31.03.2017
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Heim für Glückskäfer und Leseratten

Mit der Eröffnung der Kinderkrippe sowie der Bibliothek konnte in Kirchdorf jetzt ein weiterer Meilenstein beim Ausbau des Bildungszentrums abgeschlossen werden.

Kirchdorf | Mit einem großen Festakt sowie einem Tag der offenen Tür wurde am vergangenen Freitag in Kirchdorf die Eröffnung der neuen Bibliothek sowie der neuen Räumlichkeiten der Kinderkrippe „Glückskäfer“ gefeiert.

Mit dem Einzug der Knirpse sowie der Kirchdorfer Leseratten wurde die dritte Ausbaustufe des Bildungszentrums abgeschlossen. „Heute können wir bereits die dritte derartige Feier abhalten“, freute sich Kirchdorfs BM Gerhard Obermüller. Bereits im Jahr 2014 wurde die neue Volksschule eröffnet, im Vorjahr wurde der neue Kindergarten seiner Bestimmung übergeben.  Insgesamt investieren die Kirchdorfer in ihr neues Bildungszentrum 13,5 Millionen Euro.  Nach wie vor sind aber die Bauarbeiter vor Ort – im letzten Bauabschnitt werden jetzt noch der Musikpavillon, der Vorplatz, Parkplätze und ein Kreisverkehr realisiert.

37 Kinder werden betreut

Dem Leiter der Bibliothek, Hermann Sempel, war die Freude ins Gesicht geschrieben. Die Bücherei 1982, u. a. auf Initiative von Marianne Golser gegründet, verfügt heute über rund 7.100 Medien. „Zum Vergleich hatten wir im Jahr 2004 nur 2.900 Medien zur Verfügung. Damals regis-
trierten wir jährlich 3.100 Entlehnungen, heute sind es bereits rund 11.000 Entlehnungen im Jahr“, freut sich Sempel über den Erfolg. Für ihn und sein Team sei die Bibliothek auch „ein Ort der Begegnung“.

Riesenfreude herrscht auch bei der Obfrau der Kindergruppe „Glückskäfer“, Claudia Franzl, sowie bei der Leiterin Carmen Waltl. 2005 wurde die Kindergruppe von engagierten Müttern unter Leitung von Monika Werlberger gegründet. Damals wurden gerade einmal acht Kinder betreut. Heute besuchen bereits 37 Kinder die Gruppe, die während der Woche am Vormittag geöffnet ist und inzwischen auch zwei Mal in der Woche von 7 bis 17 Uhr ihre Pforten öffnet. Sieben Betreuerinnen kümmern sich um die Knirpse, die im Rahmen des Festaktes auch auf der Bühne mit einer Vorführung ihre Freude über die neuen Räume zeigten.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Viel Lob für die neuen Einrichtungen gab es u.a. auch von LR Beate Palfrader, für die, wie sie betonte, „der Ausbau von Bildungseinrichtungen eine Herzensangelegenheit ist“. Sie ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so Palfrader. Eine solche Bildungsinfrastruktur sei enorm wichtig für lebendige Gemeinden. Zudem  bringe dies auch Vorteile für die Wirtschaft und fördere den Zuzug. Für Palfrader tragen Büchereien auch zur Lebensqualität bei und sollen auch als Orte der Begegnung dienen.  M. Klausner

Bild: Thomas Obwaller, Hermann  Sempel, Claudia Franzl, LR Beate Palfrader und BM  Gerhard Obermüller freuen sich über die neuen Räumlichkeiten.

 
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