05.09.2018
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Hagenaars am Saisonhöhepunkt

Für Patrick Hagenaars ging am vergangenen Wochenende ein Traum in Erfüllung. Der Brixner fuhr beim legendären Ötztaler Radmarathon aufs Podest.

Sölden, Brixen | Im Laufe der gesamten Saison hatte Patrick Hagenaars seine Top-Form unter Beweis gestellt und konnte bei einigen stark besetzten Bewerben in Italien, der Schweiz und Österreich aufzeigen. Mit dem dritten Platz beim Ötztaler Radmarathon krönt er seine Saison mit einem Spitzenplatz.

4.112 Hobbyfahrer und Amateure waren am Sonntag, 2. September, beim 38. Ötztaler Radmarathon am Start und trotzten Wind, Wetter und den kalten Temperaturen. Mit seinen 5.500 Höhenmetern und 238 Kilometern zählt der Bewerb zu den anspruchsvollsten in den Alpen. Kein Wunder also, dass Hagenaars diesen für sich als Saisonhöhepunkt auserkoren hatte. Dafür legte er sogar ein mehrwöchiges Extratraining zurück, um nichts dem Zufall zu überlassen. Am Renntag fühlte er sich schon von Beginn an im Sattel sehr wohl und konnte mit der Spitzengruppe stetig mithalten. Als er als Drittplatzierter die Ziellinie überquerte, war es für ihn wie ein Sieg. Hagenaars, der bei einem Unfall vor 15 Jahren den linken Unterarm verlor, zeichnet vor allem sein unbändiger Kampfgeist aus. Dieser kam ihm auch hier wiederum zugute.

„Wenn du die ganze Saison auf ein Ziel hinarbeitest und schluss­endlich am Tag X deine Leistung mit einem Top-Ergebnis unter Beweis stellen darfst, ist das ein unglaubliches Gefühl,“ schildert Patrick Hagenaars im Gespräch. Auch Stunden nach dem Rennen fühlte sich der dritte Platz für ihn immer noch unwirklich an. Trotz der zahlreichen Strapazen steht eines für Hagenaars bereits fest: „Wenn alles gut läuft, stehe ich auch 2019 wieder am Start.“

Bild: Beim „Ötztaler“ fuhr Patrick Hagenaars auf Rang drei. Foto: Ötztal Tourismus

 
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