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03.11.2019
News  
 

Gutachten für Kindergarten

Die Platzsituation im Kindergarten beschäftigt schon seit längerem den Westendorfer Gemeinderat. In der letztwöchigen Sitzung wurde der Beschluss für ein geologisches Gutachten gefasst, bei einem positiven Ergebnis soll ein Architektenwettbewerb folgen.

Westendorf | „Die Erweiterung des Kindergartens ist ein wichtiges Thema und es braucht eine Entscheidung, aber keinen Schnellschuss“, stimmte Bürgermeisterin Annemarie Plies­eis den Gemeinderat auf den Tagesordnungspunkt „zur weiteren Vorgehensweise Erweiterung Kindergarten“ ein und rief die bisherigen Maßnahmen in Erinnerung: „Es wurden verschiedenste Varianten angedacht und auch Gespräche mit Grundbesitzern geführt. Dazu gab es zwei Machbarkeitsstudien.“ Eine dieser erwähnten Machbarkeitsstudien befasste sich neben der Erweiterung des Kindergartens auch mit der Sanierung des Alpenrosensaals, dabei mache aber nur ein Neubau wirklich Sinn. Die zweite Studie beschäftigte sich mit dem Areal hinter der Schule und hier wäre der Bau eines Kindergartens für sechs Gruppen möglich – eine Variante, die der Gemeinderat mehrheitlich weiterverfolgen will. Zusätzlich wurde bei der Dorf­erneuerung für die Unterstützung eines Architektenwettbewerbes angesucht – dafür gab es eine Zusage einer Unterstützung von 55 Prozent der Kosten, max. 30.250 Euro. Aufgrund der nordseitigen Hangkante ist ein geologisches Gutachten notwendig.

Kritik an möglichem Standort
Mit der Standortwahl zeigte sich Andreas Kurz (Liste WIR mit Annemarie Plieseis) nicht wirklich einverstanden. „Ich bin der Meinung, dass wir damit nicht für die Zukunft arbeiten. Wir wissen, wie der Turnsaal ausschaut und es fehlt auch ein Hort. Wir wissen auch über die Situation des Alpenrosensaals Bescheid und wissen, wie dieser zu betreiben ist. Meiner Meinung nach ist der Platz hinter der Schule zu klein“, argumentiert Kurz. Vizebürgermeister Walter Leitner-Hölzl widerlegt den Einwand damit, dass die Machbarkeitsstudie bereits gezeigt hat, dass in diesem Bereich sehr wohl Platz für einen Kindergarten mit sechs Gruppen (bisher werden in Westendorf fünf Gruppen betreut) und idealerweise der Bereich sogar vom Verkehr – mit Ausnahme der Feuerwehrzufahrt – befreit werden kann. „Theoretisch ist auch eine Turnhalle möglich und der Hort kann im jetztigen Kindergarten untergebracht werden“, sagte Leitner-Hölzl. Ein weiteres Argument des Vize-Bürgermeisters war, dass der Grund im Besitz der Gemeinde ist und daher keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Der Gemeinderat legte einstimmig die weitere Vorgangsweise mit dem Auftrag für  ein geologischen Gutachten fest. Bei einem positiven Bescheid wird über ein Architektenwettbewerb gestartet. Bei diesem Wettbewerb will der Gemeinderat genau definieren, welche Anforderungen der neue Kindergarten zu erfüllen hat. Elisabeth M. Pöll

An einer Erweiterung des Kindersgartens wird in Westendorf gearbeitet. Ein geologisches Gutachten soll nun Klarheit über einen möglichen neuen Standort bringen. Foto: Pöll

 
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