09.09.2017
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Gut 50 Tage bis zum ersten Rennen

Noch gut 50 Tage bis der Skiweltcup in Sölden Fahrt aufnimmt. Mit Manuel Feller, Romed Baumann und Niklas Köck hat das Pillerseetal in dieser Saison gleich drei Weltcup-Athleten die ganz vorne mitmischen wollen. Dafür hieß es in den letzten Wochen und Monaten gewohnt hart zu arbeiten.

Pillerseetal | Slalom-Vizeweltmeister Manuel Feller verschlug es im August, gemeinsam mit seinen ÖSV-Techniker-Kollegen, für ein dreiwöchiges Trainingscamp nach Neuseeland. Nach anfänglichen Wetterproblemen sorgten perfekte Pistenverhältnisse im Skigebiet Treble Cone bei Wanaka für eine optimale Trainingsbasis: „Wir hatten viele sehr gute Trainingstage“, so Feller. Das bestätigten auch seine beiden Starts beim Australia New Zealand Cup, im Rahmen dessen sich der Pillerseetaler den Sieg im Slalom und Rang drei im Riesenslalom sicherte: „Mit dem dritten Platz war ich nicht ganz zufrieden, für das erste Rennen war das Ergebnis aber okay. Aufgrund meiner bereits sehr guten Trainingsform im Slalom war ein Sieg im zweiten Rennen dann mein erklärtes Ziel. Mit Startnummer 17 war das aber dann gar nicht so einfach umzusetzen und umso größer die Freude darüber.“

Speed-Ass Baumann tankte Selbstvertrauen

Für Romed Baumann hob Anfang August der Flieger Richtung Chile ab. In La Parva und Valle Nevado standen für ihn, und den Rest der ÖSV-Riege, Speed-Training und Technik-Einheiten auf dem Programm. „Die Abfahrts- und Super-G-Skier haben ein paar Kilometer auf den Tacho bekommen, das Camp war aber sehr gut. Ich fliege mit einem guten Gefühl nach Hause,“ meinte Baumann vor der Heimreise. Für ihn heißt es nun einige ruhigere Tage mit seiner Familie zu verbringen, bevor das Training wieder in die Vollen geht.

Niklas Köck will sich im Weltcup beweisen

Niklas Köck, der sich im vergangenen Jahr über den Europacup einen Fixplatz für den Super-G- Weltcup erarbeitete, zog kürzlich in der Schweiz seine Schwünge. Der Fokus in den Trainingskursen in Zermatt und Saas Fee lag aber vor allem auf dem Riesentorlauf. „So konnten wir uns gut auf das neue Material – den neuen Radius und die Taillierung – einstellen“, erzählt Köck. In den kommenden zwei Wochen sind dann Super-G- und Abfahrtstraining geplant. Bevor es für Köck im Oktober zum Herbsttraining auf die heimischen Gletscher geht, stehen noch zwei schneefreie Wochen mit einem intensiven Konditionsblock und diversen Tests am Programm.

Bild: Manuel Feller hat schon den ersten Sieg in der Tasche. Foto: privat

 
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