04.05.2018
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Grüne fordern Rücktritt

Aufgrund eines kürzlich in einer Tageszeitung erschienen Berichtes über die privaten finanziellen Verhältnisse von FPÖ Landtagsabgeordneten, Kitzbüheler Stadtparteichef und Gemeinderat, Alexander Gamper, fordern die Grünen im Bezirk Kitzbühel nun seinen Rücktritt.

Kitzbühel | „Vielen in Kitzbühel waren die finanziellen Probleme vom nunmehrigen Landtagsabgeordneten und Gemeinderat Alexander Gamper schon seit Jahren bekannt. So wurde er im Zuge einer Diskussionsveranstaltung in aller Öffentlichkeit von einer anwesenden Person zu seinen angeblichen damaligen Mietrückständen befragt.  Herr Gamper scheint also schon seit Jahren mit seiner persönlichen finanziellen Situation Probleme zu haben“, erklärt der Grüne Bezirkssprecher Helmut Deutinger in einer Pressemitteilung.

„Politiker soll ein Vorbild sein“

Ein politischer Funktionär und Abgeordneter hat ein Vorbild zu sein, was auch beinhaltet, dass man seine persönliche finanzielle Lage im Griff habe, so die Grünen weiter. „Jetzt stellt es sich so dar, dass Gamper sich seine persönlichen Schulden von der Allgemeinheit, nämlich den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, zahlen lassen muss. Gerade von der FPÖ werden Politikerinnen und Politiker oft moralisch in Frage gestellt und vielfach eine Steuergeldverschwendung kritisiert. Jetzt kann Gamper beweisen, dass seine Kritik nicht nur leere Worte sind, sondern er auch selber mit gutem Beispiel vorangeht“, so Deutinger.

„Er soll seine Mandate zurücklegen“

Als Sprecher der Grünen im Bezirk fordert er deshalb Gamper auf, seine Mandate zurückzulegen.  „Er schadet sonst nicht nur dem Ansehen der Politik und ist auch persönlich nicht mehr glaubwürdig“, meint Deutinger.
Die FPÖ wollte zur Rücktrittsaufforderung der Grünen keine Stellung nehmen.
jomo

 
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