27.07.2018
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Gewitterwarnsystem präsentiert

Kitzbühel | Bereits zum fünften Mal war der deutsche Fußballclub 1. FC Köln zur Saisonvorbereitung zu Gast in Kitzbühel. Mit im Tross der Fußballer war diesmal auch Andreas Schmitz von der Firma COPTR. Das deutsche Unternehmen entwickelt und produziert seit einigen Jahren vollautomatische Warnsysteme für Wettergefahren – insbesondere geht es um Warnungen vor Blitzschlägen.  Vor allem deutsche Fußballligavereine nutzen das neue System bereits.
Eine der ersten Feuertaufen erlebte das Computersystem bei einem Spiel der Kölner gegen Schalke im „Rhein-Energie-Stadion“ in der Rheinmetropole.
Und da die diesjährige Gewittersaison in den Alpen bereits relativ früh begonnen hat, wie COPTR-Vertreter Andreas Schmitz erklärte, haben sich die Verantwortlichen des Vereins, allen voran Geschäftsführer Alexander Wehrle, dafür entschieden, während des Trainingslagers das Coptr-System zu nutzen.
Andreas Schmitz baute daher im Fußballstadion in der Langau das Gerät auf. Gerade die letzten Monate seien auch in Tirol von schweren Gewittern geprägt gewesen, im Vergleich zum Vorjahr hätte sich die Zahl der Blitze sogar verdreifacht,  informiert Schmitz. Da sei es naheliegend, das System hier zu testen. „Es empfängt Live-Koordinatendaten von tatsächlichen Blitzeinschlägen in der Umgebung und gibt diese Daten umgehend als Warnung, Alarm und Entwarnung an die Verantwortlichen weiter“, erklärt Schmitz. Die Sicherheitskräfte können daher frühzeitig agieren und im Notfall ein Spiel abbrechen oder den Beginn ändern. FC-Köln-Geschäftsführer Alexander Wehrle zeigte sich begeistert von dem System, das einen wesentlichen Schritt für die Sicherheit der Fans darstellt.

Sicherheit für Golfspieler
Weniger Fußballclubs als viel mehr Golfplatzbetreiber sind für Andreas Schmitz die Ansprechpartner in Österreich. Gerade in den Bergen sei die Gewittergefahr besonders hoch. Wird dieses System am Golfplatz eingesetzt, kann frühzeitig die Einschlaggefahr durch Blitze festgestellt und die Golfspieler in Sicherheit gebracht werden. Schmitz freut sich, dass es auch Tirol bereits zahlreiche Interessenten gibt. Margret Klausner

Präsentieren gemeinsam das neue System: FC-Köln-Geschäftsführer Alexander Wehre (l.) und COPTR-Vertreter Andreas Schmitz. Foto: Klausner

 
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