11.07.2017
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Geruchsbelästigung soll enden

Die Betreiber der Biogasanlage in St. Johann haben ein Konzept erarbeitet. Die zuständige Behörde, die BH Kitzbühel, ist guter Dinge, dass die Geruchsbelästigung damit ein Ende haben könnte.

St. Johann | „Es stinkt gewaltig“ – GRin Christl Bernhofer (Liste Soli) brachte das Thema bei der letzten Gemeinderatssitzung provokant zur Sprache. „Es kommen immer wieder Bürger zu mir, die sich über Geruch aus der Biogasanlage beschweren. Das ist eine nicht tolerierbare Belastung. Hier muss eine Lösung her“, so Bernhofer.

Bürgermeister Stefan Seiwald (VP) kennt das Problem. Auch zum ihm dringen Beschwerden über eine Geruchsbelästigung immer wieder durch. Je nach Wind betrifft es verschiedene Ortsteile. „Wir als Gemeinde haben hier keine Handhabe, wir können nur die dafür zuständige Behörde informieren“, erklärt der Bürgermeister.

Projekt wurde ausgearbeitet

Zuständig ist die Bezirkshauptmannschaft in Kitzbühel. Bei einem Lokalaugenschein im letzten Herbst wurde das Problem ausführlich besprochen. „Die Betreiber sind sehr bemüht, hier Abhilfe zu schaffen und haben nun zusammen mit Experten ein Projekt ausgearbeitet“, informiert der zuständige Referatsleiter Martin Grander. Die Projektvorstellung sowie die gewerberechtliche Verhandlung für die nötigen Umbau-Maßnahmen finden am 6. Juli statt. „Wir sind guter Dinge, dass das Problem damit gelöst werden kann“, so Grander.

„Wir wollen ein gutes Einvernehmen“

Auch die Betreiber der Biogasanlage hoffen, die Geruchsbelästigung auf ein erträgliches Maß einzudämmen bzw. ganz zu beseitigen. Das mit Experten ausgearbeitete Projekt umfasst mehrere Dinge. „Wir werden u.a. gewisse Anlagenteile überdachen“, erklärt Fritz Waltl. Direkte Beschwerden erreichen die Betreiber selten. Sie erfahren davon meist über Amtswege oder soziale Medien, erzählt Waltl. „Auch wir sind natürlich interessiert. ein gutes Einvernehmen zu haben. Es wäre  oft einfacher, wenn man direkt den Dialog sucht“, betont Waltl.

Für unangenehme Gerüche hat vor einiger Zeit auch die Ausbringung von Gülle auf den Feldern der Bioenergieanlage gebracht – dieses Problem habe man aber mittlerweile in den Griff bekommen, so Waltl. Johanna Monitzer

 
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