30.05.2020
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Gerillte Mittelstreifen für Tunnel

Das Land Tirol stattet die fünf längsten und am stärksten frequentierten Tunnel im Landesstraßennetz mit akustischen Fahrstreifenabgrenzungen aus. Dabei wird der Mittelstreifen in den Gegenverkehrstunnels mit einem Spezialgerät gerillt. Überfährt man künftig die Mittelsperrlinie, sorgen Geräusch und Vibration dafür, die Aufmerksamkeit der Lenker auf das Verkehrsgeschehen zu lenken.

Brixen, Tirol |„Mit dieser Maßnahme wollen wir die Verkehrssicherheit in den Tunnels im Landesstraßennetz weiter erhöhen und Gegenverkehrsunfälle, die tendenziell schwer und für die Einsatzkräfte sehr fordernd sind, nach Möglichkeit verhindern“, setzt LHStv. Josef Geisler mit der Landesstraßenverwaltung einen weiteren Schritt zu mehr Sicherheit. Mit solchen gerillten Mittelstreifen ausgerüstet werden der Lermooser Tunnel an der B 179 Fernpassstraße, der Brettfalltunnel an der B 169 Zillertalstraße, der Porta-Claudia-Tunnel an der B 177 Seefelder Straße sowie die Unterflurtrassen Wörgl-Bruckhäusl an der B 178 Loferer Straße und die Unterflurtrasse Brixen an der B 170 Brixentalstraße. Inklusive der vorgelagerten Portalbereiche werden im Bereich der doppelten Sperrlinie mit einer speziellen Kleinfräse in regemäßigen Abständen auf insgesamt über neun Kilometern kurze Vertiefungen in die Fahrbahn eingefräst.
Für die Fräsarbeiten müssen die jeweiligen Tunnel für den Verkehr gesperrt und danach die Mittelmarkierungen und allenfalls die Rückstrahlknöpfe wieder aufgebracht werden. Die Arbeiten an der Unterflurtrasse in Brixen (B170) finden von 10. bis 12. Juni statt.

Die Unterflurtrasse in Brixen wird mit gerillten Mittelstreifen ausgestattet. Foto: Pöll

 
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