02.11.2018
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Gemeinderat beschloss Rückbau

Eine Entscheidung mit Signalwirkung traf der Kitzbüheler Gemeinderat in seiner letzten Sitzung. Nach der Begutachtung muss ein Hausbauer einen Teil der vom Bebauungsplan abgewichenen Bauten wieder entfernen. Dabei handelt es sich um Wohnfläche.

Kitzbühel | „Wir müssen eine restriktive Haltung einnehmen, um Folgewirkungen zu vermeiden“, sprach Bürgermeister Klaus Winkler und meinte damit die Vorgangsweise bei dem „Schwarzbau“ eines Häuslbauers. Jene Bereiche, die die Wohnfläche des Gebäudes erweitern, müssen rückgebaut werden.

Mit den Abweichungen zum Bebauungsplan beschäftigte sich der Kitzbüheler Bauausschuss seit August 2017. „Das Grundstück wurde erworben, der Besitzer hat die Widmung und auch den Bebauungsplan erhalten. Er ist mit einer Tektur an die Gemeinde herangetreten, die Abweichungen aufweist“, informierte Georg Wurzenrainer, Obmann des Bauausschusses den Gemeinderat über die Chronologie. Gemeinsam mit dem Besitzer erfolgte eine Besichtigung und die Übertretungen wurden aufgelistet. Der Bauausschuss differenziert bei den Abweichungen – die Schaffung von zusätzlichen Wohnflächen werde als schwere Überschreitung gewertet.

„Wohnfläche ist in Kitzbühel ein heißes Thema und wird auch so gehandelt. Daher wollen wir einen Rückbau“, begründet Wurzenrainer die Einstufung. Manche der Errichtungen mussten aufsichtsbehördlich genehmigt werden, so wie zum Beispiel die Garage, die in einem zusätzlichen Untergeschoss errichtet wurde und noch im Rahmen des Bebauungsplanes ist.

Im Bauausschuss wurden die Maßnahmen mit einer Enthaltung beschlossen, der Gemeinderat sprach sich mit zwei Enthaltungen dafür aus.
Elisabeth M. Pöll

 
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