06.12.2018
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Gemeinde zahlt Kinder-Skikurse

In der jüngsten Gemeinde­ratssitzung in St. Ulrich beschlossen die Manda­tare auch heuer wieder die Skikurse für einheimische Kinder zu fördern.

St. Ulrich | „Es ist uns sehr wichtig, dass alle St. Ulricher Kinder die Möglichkeit haben, Ski fahren zu lernen“, – mit dieser Meinung steht St. Ulrichs Bürgermeisterin Brigitte Lackner alles andere als alleine da, wie sich vergangene Woche in der Gemeinderatssitzung zeigte.  Bereits seit Jahren werden die Skikurse für einheimische Kinder aus der Gemeindekasse bezahlt. „Wir machen das bereits seit über zehn Jahren“, betont Brigitte Lackner. Die Kurse finden immer an zwei Wochen im Jänner statt. „Alle Kinder zwischen drei und zehn Jahren können sie besuchen. Meist sind es gerade einmal zwei oder drei Kinder, die nicht teilnehmen,“, weiß die Dorfchefin. In den vergangenen Jahren schoss die Gemeinde 45 Euro pro Kind zu, heuer sind es 50 Euro. Der Beschluss, die zwei Kurse heuer wieder mitzufinanzieren, fiel einstimmig aus.

734 mehr Karten verkauft als im Vorjahr
Besonderen Grund zur Freude hatte Gemeindevorstand Mario Horngacher, der im Zivilberuf im Büro des Tourismusverbandes arbeitet. „Wir konnten heuer eine massive Steigerung der Verkaufszahlen der Pillerseetal-Card verzeichnen“, informierte er den Gemeinderat. Demnach wurden heuer im Herbst 734 Karten mehr verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Das ist ein Anstieg von 8,84 Prozent“, strahlt Horngacher. Bis zum Jahr 2015 seien die Verkaufszahlen der Gästekarte kontinuierlich gestiegen, in den letzten zwei Jahren hätten diese aber zum Teil stagniert bzw. seien weniger geworden.

Dass jetzt die Verkaufszahlen wieder so viel besser werden, kann sich Mario Horngacher auch erklären. „Wir haben ja bisher immer nur eine Osteraktion gehabt, heuer haben wir daher erstmals auch eine Herbstaktion ins Leben gerufen“, schildert der TVB-Mitarbeiter. Im Herbst war zum einem die Karte auch für drei Tage erhältlich. Zum anderen gingen die Kinder frei, wenn die Eltern bzw. Verwandten die Karte kauften. „Das hat sehr gut eingeschlagen“, freut sich Horngacher.

Die Pillerseetal-Card gilt übrigens für die Schwimmbäder bzw. Seen in der Region, überdies sind auch die Bergbahnen sowie das Familienland und die Minigolfanlage mit dabei. „Ab nächsten Jahr gilt diese auch für den Pillersee“, informiert Horngacher, der natürlich hofft, dass sich die Karte auch weiterhin als Renner entpuppt.

Nach den Schwierigkeiten rund um die Verpachtung des Alpensportbades hat die Dorfchefin gute Nachrichten. Mit Anfang November hat ein Ehepaar die Gastronomie übernommen.Margret Klausner

Bild: Der Badespaß im Alpensportbad in St. Ulrich kann unvermindert weitergehen – die Gemeinde hat inzwischen nach einigen Problemen neue Pächter für die Gastronomie gefunden. Foto: Alpensportbad

 
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