18.07.2018
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Geballte Frauenpower im Mietshaus

Das Rettenstein Theater Kirchberg ist zurück! Mit der spritzigen Komödie „Quadratschn-Schlamassl“ sorgte sie bei der Premiere am Freitag für viel Zwischenapplaus.

Nach einem Jahr Spielpause kehrt das Rettenstein Theater Kirchberg nun auf die Bühne zurück und sorgt mit der Komödie „Quadratschn-Schlamassl“ von Ralph Wallner für einen tollen Theaterabend. Lassen Sie sich von dem etwas sperrigen Titel nicht täuschen, denn diese Komödie hat es in sich. Kurzweilig und flott von Christine Pöll inszeniert kommt das Stück ohne Längen aus. Spannend bleibt es eigentlich bis zum Schluss, wo es zu einer unvorhergesehenen Wendung kommt.

Das Stück dreht sich um die Vorgänge in einem Mietshaus. Frau Gugl, die tratschende Hausmeisterin und Frau Hupf, die ebenfalls gerne tratschende Friseurin, sind beste Freundinnen. Jeden Tag kommentieren sie die Geschehnisse im Haus und sind über alles bestens informiert. Egal, ob es um den Stuhlgang von Oma Wiese oder um die Schwärmerei von Herrn Hecht für Frau Graubrot geht – die beiden haben alles im Blick. Doch plötzlich trüben schlechte Nachrichten die Stimmung im Mietshaus. Das Haus wurde verkauft, eine Mieterhöhung droht und Hausmeisterin Gugl soll ihren Job verlieren. Da hecken die zwei Damen  einen Plan aus, der am Ende auch ihre Freundschaft auf die Probe stellt: Ein Ehe-Anbahnungsinstitut soll für mehr Geld in den Kassen sorgen.

Die Zuschauer erleben geballte Frauenpower auf der Bühne. Allen voran ragen Otti Wellenzohn (Frau Gugl) und Hanni Gutensohn (Hupf) in den Hauptrollen heraus – ihr Spiel lässt keine Wünsche offen. Großartig ist auch Käthe Niederacher als „Oma Wiese“. Otti Höller schafft es sogar, der grauen Maus „Frau Graubrot“ Farbe zu verleihen. Einen Sonderapplaus für Marianne Moser, die mit ihrem unvergleichlichen Lacher, für Furore sorgt. Ihr Debüt als kesse Postbotin „Pakerl Betti“ meisterte Anna Wallner mit Bravour. Ebenfalls einen tollen Einstand auf der Bühne konnte Dietmar Muralter als „Helmut Wammler“ hinlegen. Groß aufgezeigt hat auch Thomas Grüner, der sich als „Herr Hecht“ einen französischen Akzent zulegte. Und last but not least: Sepp Höller als Immobilienhai „Massl“ – alleine seine Grimassen sorgen für Lacher.

Alles andere als ein Schlamassel!
Dem Rettenstein Theater ist es mit „Quadratschn Schlamassl“ gelungen, ein wahres „Gute-Laune-Stück“ auf die Bühne zu bringen. Ein überaus lustiger, kurzweiliger und spannender Theaterabend. Von Schlamassel keine Spur!

Weitere Spieltermine:
18. und  25. Juli, 1., 8. und 14. August sowie am 5. und 12. September um 20 Uhr in der arena365. Kartenvorverkauf beim TVB.  Johanna Monitzer

Foto: Hilfe, die Oma brennt! Oma Wiese (Käthe Niederacher) war zulange unter der Trockenhaube von Frau Hupf. Foto: Monitzer

 
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