03.10.2018
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Fünf Tipps für die Firmenwebsite

Eine heuer durchgeführte Befragung von Herzregion.at hat ergeben, dass sich 76 Prozent aller Kunden vorab online erkundigen, bis sie eine Kaufentscheidung offline treffen. Dies gilt sowohl für Dienstleistungs- als auch Handels- und Handwerksbetriebe.

Bezirk  | Damit man im World Wide Web aber auch von den Kunden gefunden wird, muss man dort präsent sein. Eine erste – aber sicherlich nicht die einzige Maßnahme – ist die eigene Website. Im Webdesign hat sich in den letzten Jahren einiges verändert und es ist oft schwierig, mit den aktuellen Trends als Kleinbetrieb mitzuhalten. herzregion.at verrät in der heutigen #RegionalDigital Kampagne fünf “must haves” einer modernen Website, die dein Unternehmen auf Google und Co besser auffindbar machen.

Angepasst für mobile Endgeräte

Wusstest du, dass europaweit bereits 59 Prozent aller Websites von Kunden in ihrer Freizeit über ein mobiles Endgerät (Smartphone/Tablet) aufgerufen werden? Besucher, also deine potentiellen Kunden, greifen in jeglicher Lebenslage auf Informationen im Internet zu, auch auf deine Website. Ob am Weg in die Arbeit, im Wartezimmer beim Arzt oder gemütlich am Abend auf der Couch – das Smartphone ist immer online. Daher ist es von enormer Wichtigkeit, dass auch deine Website einwandfrei auf allen Geräten besucht werden kann. Ist eine Website nicht „mobile-friendly”, kann das zur Folge haben, dass deine Kunden abspringen und zum Konkurrenten mit der modernen Website wechseln, wo sie ein besseres Benutzererlebnis erwartet. Mittlerweile geht auch schon Google so weit, dass Seiten, die nicht für mobile Geräte optimiert wurden, nicht mehr oben gelistet werden.

Sicherheit geht vor: HTTPS statt HTTP

Du hast vielleicht schon bemerkt, dass viele Webseiten bereits mit dem “https”-Präfix versehen sind (z.B. https://www.herzregion.at) und nicht mehr mit “http”. Es ist zwar nur ein Buchstabe, der hat allerdings große Auswirkungen. Websites, die mittels https-Protokoll laufen, haben ein sogenanntes SSL-Zertifikat installiert, welches die sichere Eingabe von sensiblen Daten, wie z.B. Passwörter oder Zahlungsinformationen gewährt. SSL verschlüsselt die Daten, die zwischen Computer und Server übertragen werden und darum können diese nicht so einfach ausgelesen werden.

Ist eine Website nicht mittels SSL verschlüsselt, können Internetkriminelle mit Leichtigkeit auf Daten, die über ein Formular auf der Website eingegeben werden (z.B. Passwörter, Zahlungsinformationen), zugreifen. Zudem werden Seiten, die nicht über HTTPS abgesichert sind, von Google und Internetbrowsern (z.B. Firefox, Safari, Google Chrome etc.) als „nicht sicher” eingestuft. Google rankt diese reinen HTTP Seiten schlechter in der Suche und die Internetbrowser machen auf diese Sicherheitslücke aufmerksam. Du hast sicher schon einmal bemerkt, dass neben einer Website ein Vermerk mit „nicht sicher” oder „unsichere Verbindung” dargestellt wird. Sollte dies auch deine Website betreffen, besteht auf alle Fälle Handlungsbedarf. 95 Prozent der Seiten müssen nach DSGVO ein HTTPS Zertifikat installiert haben.

„Da G’schwinda, da G’sinda”

Laut einer Studie von Google möchte der durchschnittliche Benutzer binnen 2 Sekunden eine Website aufrufen können. Allerdings schafft es nur ein Bruchteil der im Web verfügbaren Websites unter 9 Sekunden zu laden. Dies wirkt sich nicht nur äußerst negativ auf dein Suchmaschinenranking aus, sondern beschert deinen Besuchern auch eine schlechte Benutzererfahrung. Die Gefahr besteht, dass sich Besucher – also potenzielle Kunden – schnell von deiner Seite entfernen und unter Umständen wieder auf der schnelleren Seite der Konkurrenz landen. Dass eine Website langsam geladen wird, kann viele Gründe haben – die Mediendateien auf der Seite könnten zu groß sein (zu große Bilder), der Code der Website kann fehlerhaft sein, der Server, auf dem deine Website „zu Hause ist”, ist zu langsam, oder die Technologie der Seite ist überholt.

Strategische Rückverlinkungen

Nach wie vor gilt das Credo, dass sich qualitative Verlinkungen von Drittseiten auf dein Suchmaschinenranking positiv auswirken. Wurden diese Strategien früher im Sinne von „Quantität vor Qualität” verfolgt, hat Google dies mittlerweile abgestraft. Damit ist gemeint, dass es wichtig ist, dass die Seiten, die auf deine Homepage verlinken, eine hohe Qualität in den Augen von Google aufweisen. Wirst du beispielsweise von einer anerkannten Website in deiner Branche verlinkt, geht Google davon aus, dass auch deine Website eine hohe Qualität hat und rankt dich besser. Es sollte unbedingt darauf verzichtet werden, Links auf deine Website über fragwürdige Seiten zu verbreiten, denn der Google-Algorithmus erkennt dies und straft dich mit einem schlechteren Ranking ab.

„Oftmals lassen sich Betriebe eine wunderbare Website erstellen, versäumen aber vollkommen, diese mit Inhalten zu füllen, zu warten oder in Suchmaschinenoptimierung bzw. Werbung zu investieren. Eine Seite, die weder auf Google präsent ist, noch von Kunden über andere Kanäle wahrgenommen wird, erhält keine Besucher und ist daher ein teurer Spaß”, erklärt Oliver Allmoslechner von Herzregion.at.

Content is King

Man kann es nicht oft genug sagen, aber die Aussage „Content is King” trifft nach wie vor zu. Damit ist gemeint, dass es von extremer Wichtigkeit ist, eine Website mit für Besucher relevanten Inhalten zu befüllen. Du befindest dich im Wettbewerb mit tausenden anderen Websites in deiner Branche, zeige dem Kunden, was er wissen möchte. Dies beginnt damit, dass deine Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Anfahrtspläne stets aktuell gehalten werden sollen und vom Besucher einfach zu finden sind und geht so weit, einen eigenen Unternehmensblog zu führen.

Generell wertet Google eine Website als hochwertig, wenn diese dynamisch und aktuelle Inhalte veröffentlicht, also „up to date” bleibt. Du solltest dir auch überlegen, was sich deine Kunden denken, wenn sie deine Website besuchen. Ist diese nicht aktuell, kann das schnell ein schlechtes Licht auf deinen Betrieb werfen. Generell gilt es, seine Website wie sein Schaufenster zu behandeln: Zeige darin, was du kannst (Projekte, Produkte, Angebote, etc.) und halte sie aktuell, um zu zeigen, dass du ein dynamischer Betrieb bist.

Diese fünf Punkte sind natürlich nur ein Bruchteil von dem, was eine gute Website ausmacht, dennoch zählen diese im Jahr 2018 zu den relevantesten. Herzregion bietet für die ersten 10 Unternehmen einen kostenlosen Websitecheck im Wert von 59,00 Euro an. Dabei wird die Website individuell analysiert und das Unternehmen erhält einen Websitereport in PDF-Form. Wir stellen gerne auch den Kontakt zu erfahrenen Partnerunternehmen im Bezirk her, welche dir helfen, diese Punkte zu erfüllen. Der Websitecheck kann unter www.herzregion.at/websitecheck/ durchgeführt werden.
Oliver Allmoslechner und Franz Lechner, Herzregion.at

Bild: Die eigene Firmenwebsite ist eine Visitenkarte des Unternehmens. Die Anforderungen haben sich mittlerweile geändert bzw. intensiviert. Hier fünf Tipps, die den Kontakt zum Kunden erleichtern. Foto: Matthew Henry (burst.shopify.com) Creative Commons Zero Lizenz, modifiziert von Herzregion.at

 
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