31.03.2016
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Fokus auf die Heim-WM gerichtet

Auf eine erfolgreiche Saison können die beiden heimischen Biathleten, Dominik Landertinger und Lisa Hauser, zurückblicken.

Hochfilzen, Reith | Eine unerwartet erfolgreiche Saison hat Dominik Landertinger hinter sich. „Dafür, dass der Trainingsaufbau voll auf die WM 2017 und auf das Grundlagentraining ausgelegt war, ich wenig Wert auf schnelle Einheiten gelegt habe und Wettkämpfe oft aus dem Training heraus gelaufen bin, hat das alles eigentlich sehr gut funktioniert“, erklärt Landertinger, der zum wiederholten Male eine Saison in den Top-Ten des Gesamtweltcups abschließt – und doch ist heuer vieles anders:

Es wurden Rennen ausgelassen, auf gesamte Weltcupstationen zugunsten des Trainings verzichtet: „Mir hat es getaugt, dass ich wieder in der Weltspitze mitmischen konnte. Das ist bei dieser Dichte in unserem Sport sehr schwer, da muss man ziemlich konstant sein und sehr viele gute Rennen laufen. Es war eine sehr wichtige Saison für mich.“ Höhepunkt, so Landertinger, sei aber natürlich die WM-Medaille gewesen: „Das schönste Erlebnis, weil man für die extrem harte Arbeit in der gesamten Saison belohnt wird. Es ist ein Traum, wenn am Tag X alles aufgeht.“

In knapp 300 Tagen steht die WM zu Hause am Programm, tagtäglich wird Landertinger daran erinnert, ob beim Training, auf der Straße oder im Gespräch mit den Einheimischen: „Die WM ist überall spürbar. Für mich und den österreichischen Biathlonsport wird sie das wichtigste Ereignis der vergangenen Jahre. Es ist so viel passiert und es wurde schon so viel geleistet. So, wie es im Moment ausschaut, wird die WM daheim ein Megaspektakel und fühlt sich für mich an wie Olympische Spiele.“

Lisa Hauser „Miss Konstanz“

Lisa Hausers strahlendes Lächeln zeigt sich besonders gerne, wenn die 22-Jährige über ihre vergangene Saison spricht. „Nach Oslo war mein Ziel, mich in den besten 20 der Welt zu klassieren, jetzt bin ich in den Top 15. Um dort zu landen, muss man bei den besten dabei sein“, lässt sich die Reitherin das Geleistete immer wieder gerne auf der Zunge zergehen. „Mein Hauptziel war heuer eine Top-10-Platzierung in einem Weltcuprennen. Das habe ich dann gleich zweimal erreichen dürfen. Es hat aber noch viele weitere tolle Erlebnisse gegeben, die ich mitnehme, z.B. das Podium in der Mixed-Staffel mit Simon. Insgesamt hatte ich viele gute und nur wenige schlechte Rennen.“

Die Konstanz ist Lisas Stärke und zugleich ihr Geheimnis: „Ich hatte wenige Schwankungen und konnte mich meistens zwischen dem 10. und 20. Platz klassieren. Mit dieser Konstanz kann man sicher viel erreichen, wenn man den nächsten Schritt erst einmal geschafft hat,“ erklärt Lisa Hauser.

Bild: Dominik Landertinger und Lisa Hauser laufen dem Frühling und somit den Vorbereitungen auf #Hochfilzen2017 entgegen. Foto: Mia Knoll

 

 
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