05.05.2019
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Fokus auf Fußgänger und Radler

Gut eineinhalb Jahre sammelten die St. Johanner Grünen Missstände, Ideen und Vorschläge, um die Wege für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.

St. Johann | „Wenn Radwege und Fußwege nicht attraktiv sind, werden sie nicht genutzt“, fasst GRin Melle Strele die Erkenntnis ihrer Gespräche mit zahlreichen Bürgern zusammen. Die St. Johanner Grünen stellten in der letzten Gemeinderatssitzung einen umfangreichen Antrag an die Gemeindeführung, um das Rad- und Fußwegnetz zu verbessern. Vorab informierten sie die Presse.

Tiefgehendes Rad- und Gehwegkonzept

„Es braucht ein tiefgehendes Rad- und Gehwegkonzept für den ganzen Ort. Risikostellen und  fehlende Wege müssen erhoben sowie ein Maßnahmenkatalog erstellt werden“, so GRin Strele und Ersatz GR Andreas Schramböck. In ihrem Antrag liefern die St. Johanner Grünen 17 Verbesserungsvorschläge im gesamten Ortsgebiet. „Einige Vorschläge hat der Verkehrsplaner bereits aufgezeigt, aber umgesetzt wurde bislang noch nichts“, so Strele.

„Die Bürger wissen am besten, wo es hapert“

Die Vorschläge gehen von Installierung von Beleuchtungen, über Entschärfung von Gefahrenzonen, bis hin zur Errichtung von neuen Rad- und Fußwegen bzw. Anbindungen.

Die Grünen könnten sich auch eine Bürgerbeteiligungsaktion vorstellen. „Wie schon bei dem Projekte ‚familienfreundliche Gemeinde‘ könnten Bürger eingeladen werden ihre Ideen und Anliegen einzubringen. Denn jeder weiß selber, wo es auf seinen täglichen Wegen hapert  und oft sind es nur Kleinigkeiten, die leicht gelöst werden könnten“, so Strele.

Ziel: St. Johann als CO2 neutrales Zentrum

In der Gemeinderatssitzung vom Februar haben die Grünen bereits einen Antrag zum Thema Geschwindigkeitsreduktion gestellt. „Eine Temporeduktion im Ortsbereich würden den Verkehr für alle sicherer machen, die Motivation zum Verzicht auf das Auto erhöhen sowie den Lärm und die Schadstoff-Emissionen reduzieren. „Die Frage, wie Mobilität möglichst nachhaltig gestaltet werden kann, ist eine Schlüsselfrage für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele“, zitiert die Gemeinderätin aus dem Folder des österreichischen Klima- und Energiefonds. Das ambitionierte Ziel der Grünen ist es, St. Johann in zehn bis 20 Jahren zu einem CO2-neutralen Mobilitätszentrum zu machen. Der Antrag mit den vorgeschlagenen Verbesserungen für das Rad- und Gehwegnetz in St. Johann wird im Verkehrs-
ausschuss der Gemeinde St. Johann behandelt. Johanna Monitzer

Daten & Fakten
Die Vorschläge der Grünen
St. Johann | Im Rahmen eines dreiseitigen Antrags regen die St. Johanner Grünen Verbesserungen im Rad- und Gehwegnetz an. Die Ideen stammen aus Gesprächen mit der Bevölkerung. Ein Auszug:
- Rad- und Fußweganbindung von Richtung Ort zum Eggerwerk
- Asphaltierung des Schotterweges bei der Siedlung Bärnstetten
- Kreuzung Intersport/Trop Verbesserung der Radwege, Errichtung von Busbuchten
- Verbindung Faberweg zum Niederkaiserweg
- Errichtung Fuß- und Radweg zwischen Talstation Hochfeld und Talstation Harschbichl
- Vergrößerung der Unterführung zur Prantlsiedlung

 
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