23.11.2017
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Fieberbrunn will ein Wintermärchen

In der zweiten Auflage des Fieberbrunner Eventwinters geht es märchenhaft zu: „Der Winterkönig“ soll die Gäste abseits der Piste zum Staunen bringen. 170.000 Euro werden für Eventbühne und Shows veranschlagt.

Fieberbrunn | Die obligatorische Skilehrer-Show mit perfekten Schwüngen der Meister einmal wöchentlich gibt es in vielen Wintersportregionen. Fieberbrunn inszeniert nun mit „Der Winterkönig“ sein eigenes Wintermärchen. Manfred Fuschlberger, kreativer Kopf und Künstler, hat das Märchen geschrieben. „Es geht eigentlich um nichts weiter als die biblische Entstehungsgeschichte der Welt“, schmunzelt der Fieberbrunner.

Im Schnitt rund 1.000 Zuschauer

Lehrer der örtlichen Skischulen setzen die Geschichte rund um den Winterkönig, der die Welt erschafft, ab 19. Dezember jeden Dienstagabend in Szene. Heimische Tontechniker sorgen für den Soundtrack. Pyrotechnik und Lichteffekte liefern den Showeffekt. „Letzten Winter konnten wir bei den wöchentlichen Shows im Schnitt rund 1.000 Zuschauer begrüßen, deshalb haben wir heuer noch eines draufgesetzt“, erklärt Projektleiter Bernhard Pletzenauer.

Eine fixe Eventbühne wird installiert

Für die Shows wird eine eigene fixe Bühne direkt an der Talstation installiert. Die offizielle Premiere von „Der Winterkönig“ wird im Rahmen des Vorsilvesters am 30. Dezember gefeiert. Das Feiern abseits der Piste vor dem Jahreswechsel hat sich im letzten Jahr bewährt. „Über 5.000 Menschen feierten am Eventgelände und im Dorf“, berichtet Bürgermeister Walter Astner.

Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen

Skifahren alleine genügt nicht mehr, die Gäste wollen auch abseits der Piste unterhalten werden, sind sich die Verantwortlichen sicher. Beim Fieberbrunner Eventwinter ziehen Tourismusverband, Bergbahn, Gemeinde, die lokalen Wirtschaftstreibenden sowie die Skischulen an einem Strang. „Die Zusammenarbeit in Fieberbrunn funktioniert wirklich gut. Nur gemeinsam können wir den Gästen und Einheimischen etwas bieten“, betont TVB-GF Armin Kuen.

Die Kosten werden gedrittelt

Das Budget für den Fieberbrunner Eventwinter wird mit 170.000 Euro beziffert. „Dabei können wir 70.000 Euro durch Sponsoren abdecken, den Rest der Kosten dritteln sich TVB, Gemeinde und Bergbahn“, erklärt Projektleiter Pletzenauer.

Jetzt hoffen die Touristiker nur noch, dass Frau Holle auch den passenden Rahmen für das Fieberbrunner Wintermärchen schafft. Johanna Monitzer

Bild: Letztes Jahr war noch alles ein wenig provisorisch (im Bild Vorsilvesterparty) – heuer wird eine fixe Bühne an der Talstation installiert. Foto: Adelsberger

 
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