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14.01.2021
News  
 

Fernsehtipp: Das „echte“ Kitzbühel

Die ganze Welt kennt die mondäne Bergstadt Kitzbühel, berühmt für das Ski-Event des Jahres. Wenn der Trubel rund um das Hahnenkammrennen aber vorüber ist, gehört die kleine Tiroler Stadt wieder der einheimischen Bevölkerung. Sie nennen es das „echte“ Kitzbühel.  Alte und junge Kitzbüheler, die seit Generationen eng mit der Region vebunden sind, beleben ihre Heimat mit neuen Ideen.

Geschwister-Unternehmen
So wie Andreas Lindner. Der innovative Käser aus Oberndorf bei Kitzbühel bewirtschaftet mit seinem um 20 Jahre älteren Bruder Stefan Lindner den 400 Jahre alten Schörgererhof. Das jüngste und älteste Kind der sechs Lindner-Geschwister bilden eine außergewöhnliche Bauerngemeinschaft. Der Rohstoff für den Käse fließt direkt vom Kuhstall über eine unterirdische „Milchpipeline“ in die Käserei. 2.500 Liter Milch verarbeitet der Käser, 800 Laibe Käse reifen in seiner Schatzkammer.
Die 400 Jahre alte Seidlalm über Kitzbühel wird seit 2016 von den Schwestern Isabella Kortschak, Verena und Christina Thaler bewirtschaftet. Sie haben die bekannte Alm aufwändig renoviert und sich so einen Jugendtraum erfüllt. Tradition und Authentizität sind dem Dreimäderlhaus eine Herzensangelegenheit. Auch wenn unten im Tal Hummer und Lachs serviert werden, auf der Alm gibt’s nur Regionales wie Kaiserschmarrn oder Kasknödel mit dem Reibkäse von Andreas Lindner.

Kunstvolle Gläser & Alpakagold
Als Weltklasse-Drachenflieger fliegt Seppi Salvenmoser weltweit, aber am liebsten durch die Lüfte seines Heimatortes Kitzbühel. Wenn er am Boden ist, findet man ihn in seinem Atelier, wo er als Glasbläser die weltberühmten Salvenmoser Schnapsgläser herstellt. Der quirlige Tiroler ist ein Freigeist und das sieht man auch anhand seiner verrückten Glaskreationen, von denen übrigens auch Arnold Schwarzenegger einige Exemplare sein Eigen nennt.
Die Bauernfamilie Martina und Manfred Mayr geht neue Wege in der Tierhaltung. Sie hält sich als Nebenerwerb eine kleine Herde an Alpakas und setzt auf nachhaltige Verwertung von Wolle und – Kot. Die getrocknete Wolle wird zu Socken oder Mützen weiterverarbeitet und der Kot zum sogenannten „Alpakagold“, einem Naturdünger, der vor allem im Garten Verwendung findet.

Die mächtigste Frau Kitzbühels & ein Kenner der Streif
Signe Reischs Urgroßvater, der Skipionier Franz Reisch, begründete vor 125 Jahren den Skitourismus in Kitzbühel. Und in seiner Tradition ist die Chefin des Kitzbüheler Hotels Rasmushof, dem ersten Haus am Platz, auch untrennbar mit der Stadt verbunden: als Präsidentin vom Kitzbüheler Tourismusverband.
Abseits des Hahnenkammrennens gibt der 69-jährige Stadtführer Pepi Treichl sein Wissen um die Tücken der Streif hautnah an die Touristen weiter. Der ehemalige Skilehrer und Pistenarbeiter weiß um jede Schlüsselstelle der 3.312 Meter langen Abfahrt Bescheid. Auch im gesetzten Alter ist er noch fit genug, das Rennen in Originalzeit im Trockentraining mitten in Kitzbühel nachzufahren.

Ein Original aus Kitz
Die 750 Jahre alte Stadt ist auch Lebensmittelpunkt für so manches Original der Gamsstadt. Mitten im Herzen des Skiortes wohnt Alois Vötter, vulgo „Stoa Lois“. Der 94-Jährige geht im Winter noch täglich Skifahren. Die Streif ist sein erweitertes Wohnzimmer. Auf Urlaub ist Alois Zeit seines Lebens nie gefahren. Selbst in seiner Freizeit hat er gearbeitet und hat außerdem seinen zehn Kindern zehn Häuser gebaut. Er kennt Geschichte und Geschichten von Kitzbühel in- und auswendig. Fotos: ©ServusTV
 
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