09.02.2019
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Fehlalarme nehmen weiter zu

Die Feuerwehr der Stadt Kitzbühel zog vergangenen Freitag bei der 147. Jahreshauptversammlung Bilanz. 200 Einsätze wurden im letzten Jahr absolviert. Die Zahl der Fehlalarme ist neuerlich angestiegen – 71 derartige Ereignisse gab es, für die 145 Einsatzstunden aufgewendet wurden.

Kitzbühel | 200 Mal musste die Feuerwehr der Stadt Kitzbühel im vergangenen Jahr ausrücken. 18 Mal waren es Brände, zu denen die Florianijünger gerufen wurden, 101 Mal absolvierte die Feuerwehr technische Hilfeleistungen und in zehn Fällen war man zur Brandsicherheitswache vor Ort. Und dann sind da noch die Fehlalarme: 71 Mal war der Weg „umsonst“. Bei diesen Fehlalarmen wurden in Summe 145 Einsatzstunden aufgewendet und 272 km wurden sinnlos gefahren. „Es ergeht daher meine eindringliche Bitte an alle Betreiber von Brandmeldeanlagen alles nur erdenklich mögliche zu tun und sämtliche gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, um diese hohe Anzahl an Fehlalarmen zu vermeiden. Aber auch an die Behörden appelliere ich, durch entsprechende Kontrollen eine Verringerung dieser Zahl zu erwirken. Zusätzlich werden wir wirklich jeden eingegangenen Fehlalarm, auch bei Stornomeldungen einige Minuten später, verrechnen. Der Tarif beträgt ab dem Jahr 2019 nun 600 Euro pro Fehlalarm“, sagt Kommandant Alois Schmidinger bei der Jahreshauptversammlung der Wehr. Im Vorjahr lag die Zahl der Fehlalarme bei 65.

All diese Einsätze wurden von fünf aktiven Feuerwehrfrauen, 76 Feuerwehrmännern und 30 Feuerwehrmitgliedern außer Dienst sowie acht Jugendmitgliedern gemacht. Im Schnitt hatte die Feuerwehr Kitzbühel ca. jeden zweiten Tag einen Einsatz.

2.199 Stunden im Einsatz

Auch wenn die Stadt Kitzbühel im Jahr 2018 von großen Naturkatastrophen und Großbränden verschont wurde, galt es dennoch viele Einsätze – vom Gartenhausbrand bis zum schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, von der Ölspur bis zur Wohnungsöffnung und der Verletztenbergung über die Drehleiter – zu bewältigen.

Somit waren im letzten Jahr 2.625 Mann insgesamt 2.199 Stunden im Einsatz und legten mit den zehn Feuerwehrfahrzeugen 2.256 km im Einsatzdienst zurück.

Zu den Einsätzen kommen noch viele Übungen, Sitzungen des Ausschusses, Besprechungen mit den anderen Blaulichtorganisationen sowie  der Gemeinde und verschiedene Begehungen dazu.

Angelobungen und Ehrungen

Nach den umfangreichen Berichten des Kommandanten, des Kommandanten-Stv., des Kassiers und des Jugendbetreuers wurden Stefanie Hochkogler, Lukas Baierl, Timon Horn, Johannes Schmidinger und Tobias Sohler angelobt.

Anschließend wurden langjährige Mitglieder für ihre Verdienste und ihren Einsatz für die Feuerwehr durch den Bezirksfeuerwehrkommandanten  Karl Meusburger ausgezeichnet.  25 Jahre: Christoph Emberger, Karl Monitzer, Goran Paljevic. 40 Jahre: Günter Ritter. 60 Jahre: Werner Pischl.

Seitens des Bezirksfeuerwehrverbandes erhielt Christian Bachofner das Verdienstzeichen in Silber, Kommandant Alois Schmidinger erhielt das Verdienstzeichen in Gold.

Albert Haas wurde in Würdigung seiner Verdienste um das Feuerwehrwesen mit dem Verdienstzeichen in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes geehrt.

Brandmeister Herbert Haselwanter wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Während seiner Zeit als Chef der Stadtwerke Kitzbühel war er maßgeblich bei der Planung und Errichtung des Hydrantennetzes der Stadt Kitzbühel beteiligt. Ebenso wirkte er über eine sehr lange Zeit als Gruppenkommandant an vorderster Front im Einsatzgeschehen der Feuerwehr mit. poe

Bild: Bürgermeister Klaus Winkler mit Christian Bachofner, Kommandant Alois Schmidinger, Albert Haas, Kommandant-Stv. Andreas Reisch und Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Meusburger (v.l.). Foto: FF Kitzbühel/Engl

 
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