15.11.2016
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FPÖ übt Kritik an Winkler

Eine erste Bilanz zog die Kitzbüheler FPÖ. Hauptthema war die Kritik an Bürgermeister Winkler, Informationen über eigene Projekte und Erfolge blieben aber aus.

Kitzbühel | Seit Ende März diesen Jahres ist die FPÖ wieder im Kitzbüheler Gemeinderat vertreten. Gemeinsam mit Landesparteiobmann Markus Abwerzger zog Stadtparteiobmann Alexander Gamper eine erste Bilanz. Zur Zielscheibe der Kritik aus dem blauen Lager wurde Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler. Anschuldigungen der Freunderl- und Vetternwirtschaft, Politik des Drüberfahrens und Befangenheit wurden in den Raum geworfen.

Während Winkler Klientelpolitik vorgeworfen wurde, unterstellte man Stadtamtsdirektor Michael Widmoser Parteienstellung. Thematisiert wurden auch wieder die Freizeitwohnsitze und Wohnraum für Einheimische in Kitzbühel. Bei genauer Betrachtung zeigt sich aber, dass in der Amtszeit von Bürgermeister Winkler wesentlich mehr Wohnungen für Einheimische (240 Wohnungen) geschaffen wurden, als zu der Zeit des FPÖ-Bürgermeisters Wendling (18 Wohnungen). Und auch bei den Bauvorhaben von Nichteinheimischen wurde deutlich auf die Bremse gestiegen. Waren es bei Wendling noch 70 Vorhaben jährlich, sind es nun nur noch 30 Bauprojekte.

Bedeckt hielt sich Gamper zur Arbeit in seinem Ausschuss, zuständig für die Innenstadt. „Hier gibt es einige Sachen, die derzeit in Ausarbeitung sind“, erklärt Gamper. Der von ihm geforderte Abschleppwagen soll aber bereits im kommenden Winter zum Einsatz kommen. Dabei ist noch nicht geklärt, wer diese Anschaffung in Auftrag gibt und wer die Kosten dafür übernimmt.
Elisabeth M. Pöll

 
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