06.05.2019
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Es wird viel umgesetzt in Jochberg

Einiges vor hat die Gemeinde Jochberg im Jahr 2019. Einen Überblick über die geplanten Projekte gab Bürgermeister Günter Resch bei der Gemeindeversammlung, bei der er auch das vergangene Jahr Revue passieren ließ.

Jochberg | Der Kultursaal war bei der diesjährigen Gemeindeversammlung sehr gut besucht. Gemeinsam mit den Gemeinderäten blickte Bürgermeister Günter Resch auf das vergangene Jahr zurück und informierte die Bevölkerung auch über bevorstehende Projekte.

Zahlreiche Projekte wurden umgesetzt

Bei einem Budget von 4,6 Millionen Euro wurden von der Gemeinde Jochberg im Jahr 2018 für den Kindergarten 82.600 Euro, für das Schwimmbad 33.700 Euro, für die Flurpolizei 14.000 Euro und für die Schneeräumung 90.000 Euro aufgewendet. Die Sanierung der Radwege kostete 143.000 Euro, hierbei gab es aber Förderungen seitens des Landes, wie Bürgermeister Resch berichtete. Für das Jochberger Straßennetz wurden 94.500 Euro ausgegeben. „Hier wäre ein höherer Budgetposten wünschenswert“, sagte Resch. Die Verbauung des Saukasergrabens schlägt sich mit 211.000 Euro zu Buche, das Gesamtprojekt wird mit einer Million Euro bis 2020 beziffert. Beim Projekt „Beschneiung Hausleitenlift“ beteiligte sich die Gemeinde mit 29.000 Euro (gesamt 124.000 Euro). Der Kanal Filzen schlug sich im Vorjahr mit 400.000 Euro zu Buche und für das Dach des Recyclinghofes wurden 25.000 Euro ausgegeben. Gestartet wurde auch mit dem Katasterplan für die Wasser- und Kanalleitungen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 60.000 Euro. So gut wie abgeschlossen ist das Projekt „Straßenbeleuchtung“, hier werden heuer die letzten Arbeiten vorgenommen. Für die Parkplätze am Sintersbach konnte auch eine Lösung gefunden werden. Ein Viertel des Jahresbudgets wurde für Zahlungen an Verbände (291.000 Euro), diverse Sprengel (105.000 Euro) und an das Land Tirol (750.000 Euro) aufgewendet.

Wohnraum geschaffen

Im Bereich „leistbares Wohnen“ war die Gemeinde Jochberg aktiv. Zwischen 2016 und 2018 wurden insgesamt 41 Wohnungen geschaffen und an Jochberger vergeben. „In diesem Bereich müssen wir aber noch einiges tun“, sagte Günter Resch und spricht damit das Vorhaben „Riesern“ an, bei dem er hofft, dieses noch heuer präsentieren zu können. Weiterer Siedlungsraum für Einheimische soll im Bereich Gauxerbichl und am Siedlungsweg entstehen.

Neubau des Gemeinde-Bauhofes

Mit 750.000 Euro schlägt sich im Jahr 2019 der Neubau des Gemeinde-Bauhofes nieder. „Wir werden vorerst aber den alten Bauhof noch stehen lassen und erst später abreißen“, sagt Bürgermeister Günter Resch. Das Projekt wird zum Teil fremdfinanziert. Ein Kredit über 400.000 Euro mit einer Laufzeit von 50 Jahren ist hierfür vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den neuen Bauhof auf 900.000 Euro, wobei ein Teil (150.000 Euro) erst 2020 aufgewendet wird.

Ein weiteres Großprojekt ist die Straßen- und Gehweg­sanierung. Mit der Sanierung der Paß-Thurn-Straße (von der Kirche bis zum Alpenhof) werden auch die Gehwege auf Vordermann gebracht und die notwendigen Leitungen verlegt. „Die Arbeiten beginnen am 6. Mai und werden circa drei bis vier Wochen dauern“, erzählt Resch. Zudem wird die Bushaltestelle Kupfstatt hergerichtet.

Leitungen und Trinkwasserversorgung

Eine wichtige Rolle für Bürgermeister Günter Resch und seinen Gemeinderat spielt auch die Trinkwasserversorgung mit dem dazugehörigen Leitungsnetz. Es wird an der Quellfassung der Achentalquelle gearbeitet. Mit 40 bis über 100 Sekundenliter könnte die Trinkwasserversorgung weiter verbessert werden, da die derzeitigen Wasserfassungen recht klein sind und Schwankungen unterliegen. Geplant ist zudem die Sanierung des Abwasserkanals. Auf der Gemeinde­agenda steht auch die Fertigstellung des Kastasterplans für den Abwasserplan und die Wasserversorgung.

Neue Heizung für das Schwimmbad

Für das Schwimmbad wird die Gemeinde eine neue Heizanlage anschaffen. „Bisher wurde das Schwimmbad mit Heizöl leicht beheizt. Dieses gibt es aber nicht mehr, daher werden wird auf einem Wärmepumpe umstellen“, erzählt Bürgermeister Resch. Bei diesem Projekt gibt es eine 50 -prozentige Förderung von regio3.

Geplant ist auch die Schaffung eines weiteren Gruppenraums im Kindergarten. Als ein Zukunftsprojekt bezeichnet Jochbergs Bürgermeister Günter Resch den Schluchtenweg. Entlang der Ache sollte dieser entstehen und touristische Impulse setzen. Elisabeth M. Pöll

Bild: Die Gemeinderäte Dominik Bachler, Anton Mauerlechner, Astrid Fröhlich, Florian Stanger, Maria Moser, Vizebürgermeister August Bachler, Erika Krimbacher, Bürgermeister Günter Resch, Sandra Markl, Georg Stanger, Felix Schipflinger und Johann Pletzer. Nicht im Bild: Johann Grander. Foto: Pöll

 
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