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06.06.2019
News  
 

„Es läuft“ beim Masterplan

St. Johann  | Informationen aus erster Hand erhielten Anrainer und Interessierte bei der öffentlichen Baubesprechung zur fünften Etappe in der Umsetzung des St. Johanner Masterplanes.

Die große Beteiligung der St. Johanner Bürger freute den interimistischen Bürgermeister Hubert Almberger: „Das ist ein Stimmungsbild, dass der fünfte Bauabschnitt sehr gut gelaufen ist.“ Der Startschuss für die aktuellen Bauarbeiten bei Speckbacher- und Bahnhofstraße wurde bereits auf Mitte März vorgezogen. „Zwei Wochen früher als vergangenes Jahr“, wie Alexander Hronek vom Bauamt der Marktgemeinde ausführt. Eine weise Maßnahme, denn bekanntlich schlug das Wetter Kapriolen. „Die Bauarbeiten wurden auch bei Regen fortgesetzt – danke, danke danke“, würdigten Hronek und Almberger  die Anstrengungen. Dank sprachen alle Verantwortlichen auch den Anrainern für ihre Geduld aus. „Manche erwischt‘s gleich dreimal“, zeigt Alexander Hronek Verständnis für die Belastung. Die Zusammenarbeit funktionierte jedoch immer hervorragend, wie im Rahmen der Baubesprechung betont wurde.
Auch im aktuellen Baulos fünf wurde wieder eine stolze Summe von rund 550.000 Euro verbaut. Wie schon in den anderen Straßenzügen, wird bei der Neugestaltung der bestehende Straßenbelag mit großformatigen Granitplatten in der Mittelzone und „Wiener Würfeln“ an den Seiten ersetzt. In Passagen, die oft überquert werden, wird der Mittelstreifen unterbrochen. Außerdem erfolgt die Umstellung auf ein Mittelentwässerungssystem, ansonsten ist die Ausführung niveaugleich.
Die Fertigstellung der aktuellen Etappe ist für Ende Juni – pünktlich für den Hochbetrieb der Festsaison – geplant. „Wir liegen gut im Zeitplan“, ergänzt Polier Alexander Gindu. Die Durchfahrt Poststraße – Bahnhofstraße ist ohnehin bereits frei.

Begegnungszone erzeugt positive Effekte
Hubert Almberger freut sich über den Fortgang: „Es ist ein weiterer Schritt zur smarten Verkehrslösung im Ortszentrum“.
Das Konzept „Begegnungszone“ ist mittlerweile von den St. Johannern gut angenommen worden. Zunächst habe es natürlich „seine Zeit gebraucht“, wie Almberger bestätigt, bis die Bevölkerung gut damit umzugehen weiß. Nun zeigen sich aber schon die ersten positiven Effekte. So ist die Marktgemeinde St. Johann dadurch noch ein Stückchen fahrradfreundlicher geworden. Wurden im Zentrum vor fünf Jahren noch 4.000 Pkw pro Tag gezählt, sind es mittlerweile unter 3.000. „Dafür sind die Fahrradständer im Zentrum voll“, freut sich Hronek.

Entscheidung fällt im Herbst
Damit wird St. Johann auch zum Vorbild für andere Kommunen. „Wir werden von zahlreichen Gemeinden kontaktiert, die Infos über unsere Begegnungszone einholen. Wir sind für viele beispielgebend“, bestätigt Almberger. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass  die Seinehonsa gerne als Vortragende zu diesem Thema eingeladen werden.
So lobenswert die bisherigen Fortschritte auch sind – der Weg geht natürlich noch weiter. Auch kommendes Jahr soll wieder ein Abschnitt in Angriff genommen werden. Welcher, wird im Herbst entschieden. Elisabeth Galehr

Informierten über den Stand der Bauarbeiten: Polier Alexander Gindu (Strabag), Alexander Hronek (Bauamt der Marktgemeinde) , Bgm. Hubert Almberger sowie  Roland Eder (Pflasterbau Eder). Foto: Galehr

 
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