15.10.2020
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„Es hat sich ein Wir-Gefühl geprägt“

Jörg Kickenweitz, der Geschäftsführer der Stadtwerke Kitzbühel, nahm bereits zum zweiten Mal die Ziehung zu „Wir(t)schaffen es!“ vor. Die Gamsstadt sowie ihr Kommunalbetrieb sind starke Unterstützer unserer Aktion – unter anderem ließen sie Maskottchen „Horsti“ auf Kitz-TV regional einkaufen.

Welchen Mehrwert sieht man bei den Stadtwerken in der Initiative „Wir(t)schaffen es!“?
Uns hat die Idee irrsinnig gut gefallen, deswegen waren wir der Meinung, dass man das noch breiter streuen sollte. Man muss die Leute auf allen Kanälen erreichen. Mit Kitz-TV haben wir die Möglichkeit, noch mehr Menschen anzusprechen und mit der Aktion mit unserem „Horsti“ das Ganze noch auf ein höheres Level zu heben. So konnte man marketingmäßig alles miteinander vernetzen.

Wie war die Resonanz auf „Horstis“ regionale Einkaufstour?
Das war total lustig, weil manche angerufen haben um zu fragen: ‚Kommt er zu uns auch? Es gab überall offene Türen, niemand sagte, er dürfe nicht vorbeischauen.

Kitzbühel ist bereits zum zweiten Mal Ziehungs-Sponsor.  Wie ist die erste Zwischenbilanz?
Wenn man die Aktion ein bisschen verfolgt, ist es doch so, dass sich ein stärkeres Wir-Gefühl ausgeprägt hat – die Leute, trotz Abstand mehr zusammenrücken und ich glaube, das ist wichtiger denn je.

Was hat sich seit Beginn von „Wir(t)schaffen es“ verändert? Gibt es Best-practise-Beispiele?
Wenn ich da vielleicht ein Beispiel herauspicken dürfte: die Firma Sportalm, die ihre Produktion um Masken erweitert hat und uns die Möglichkeit gegeben hat, unsere Mitarbeiter mit solchen Masken auszustatten. Da stimmt nicht nur Preis-Leistungsverhältnis, sondern es passiert wirklich regionale Wertschöpfung – das ist es, was stattfinden muss. Jeder soll die Möglichkeit haben, hier zu leben, aber es soll auch jeder „leben gelassen“ werden, indem man eben nicht nur online schaut, wo es vielleicht billiger ist.  

Wir von den Stadtwerken setzen einen Akzent: alle Einheimischen und heimische Betriebe bekommen noch bis Jahresende die Kabel-TV- und Internetgebühren erlassen. Das ist für uns ein wichtiges Zeichen, dass wir dort helfen, wo wir helfen können. Es ist ja nach wie vor so, dass die Bandbreite verdoppelt ist, und zwar kostenfrei. Es ist ganz wichtig für uns zu zeigen: Homeoffice: Wir schaffen die Möglichkeiten dazu. Wir können in Kitzbühel bei Bedarf auch die Haushalte mit Glasfaserinternet versorgen, es sind da wirklich tolle Bandbreiten möglich.

Was kann man Betrieben als Leitsatz für die Zukunft mitgeben?
Aus dem Grundgedanken der Aktion „Wir(t)schaffen es“ kann man nur sagen: Bitte stehen wir zusammen, halten wir gemeinsam durch. Es ist noch nicht durchgestanden, da kommt noch viel auf uns zu. Allein schon wenn man sieht, dass das BIP in Österreich um 30 Prozent eingebrochen ist, ich will da erst gar nicht auf die weltweite Dimension eingehen. Ich glaube deshalb, es wird ganz, ganz stark notwendig werden, zusammen zu stehen und gemeinsam zu versuchen, gut wieder herauszukommen.

Was ist die Botschaft an die Konsumenten?
Bitte kaufen Sie lokal, denken Sie global. Das ist eine ganz wichtige Sache, damit es uns alle danach noch geben wird. Interview, Foto: Galehr

 
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